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Weltwassertag - Nein zu Fracking

Am heutigen Sonntag, dem Weltwassertag, demonstrierten die Jungen Grünen in der Steinberggasse gegen Fracking. Fracking ist eine Methode zur Förderung von Öl und Gas. Die Technik ist umstritten, da sie in den USA vielerorts zu Grundwasserverschmutzung geführt hat. „Wir nutzen den Weltwassertag, um gegen das geplante Fracking im Weinland zu demonstrieren“, sagt Martin Neukom, Kantonsrat der Jungen Grünen.

Die Firma Seag hat Pläne im Züricher Weinland mittels Fracking nach Erdgas zu bohren. Um dies zu verhindern, haben die grünen Kantonsräte Daniel Heierli, Martin Neukom und Urs Hans eine Motion gegen Fracking eingereicht. Diese wird in den nächsten Wochen im Zürcher Kantonsrat behandelt. Bereits vor zwei Wochen hatte Greenpeace den Kantonsrat dazu aufgerufen, die Motion zu unterstützen. Die Jungen Grünen nutzten nun den Weltwassertag, um weiter darauf aufmerksam zu machen.

„Die Erfahrungen in den USA haben gezeigt, dass es beim Fracking vielfach zu Grundwasser-Verschmutzung kommt. Wir können dies in der Schweiz nicht tolerieren“, so Martin Neukom. Mit ihrer Kritik am Fracking stehen die Jungen Grünen nicht alleine in der politischen Landschaft. Vor einem Monat spannten sie mit der Jungen CVP zusammen, die die Technologie ebenfalls ablehnt.

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