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Nachhaltige und faire Ernährung


Am 15. April 2015 haben wir gemeinsam mit Sentience Politics die Initiative für eine faire und nachhaltige Ernährung in der Stadt Zürich lanciert. Am 12. Oktober 2015 wurde die Initiative mit 3.500 Unterschriften eingereicht.

Der Gemeinderat hat einen Gegenvorschlag ausgearbeitet, über den am 26. November 2017 abgestimmt wird.

Er sieht vor, dass die Stadt Zürich künftig eine umweltschonende Ernährung fördert und über den Einfluss der Ernährung auf das globale Klima informiert.

Weitere Infos: https://sentience-politics.org/de/politik/nachhaltige-ernaehrung-zuerich/

 

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Am 15. April 2015 haben wir gemeinsam mit Sentience Politics die Initiative für eine faire und nachhaltige Ernährung in der Stadt Zürich lanciert.

Am 12. Oktober 2015 wurde die Initiative mit 3.500 Unterschriften eingereicht.

Über die Einreichung der Initiative haben u.a. TeleZüri, 20 Minuten und der Zürcher Oberländer berichtet.

 

Initiativtext:

Die Gemeindeordnung der Stadt Zürich wird wie folgt geändert:

Art. 2septies
1 Die Stadt Zürich setzt sich unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Förderung einer nachhaltigen und gesunden Ernährung ein. Sie fördert insbesondere eine vermehrt pflanzliche Ernährung; dazu

  1. unterhält sie eine Stiftung für die Förderung einer nachhaltigen, pflanzlichen Ernährung. Die Stiftung informiert über die Auswirkungen des Tierproduktekonsums auf das Klima, den Ressourcen- und Landverbrauch, die Gesundheit und das Tierwohl.
  2. ergänzt sie die Bewilligungskriterien bei Veranstaltungen um eine Auflage zum Angebot einer angemessenen Auswahl veganer Speisen.
  3. fördert sie die Ausweitung des vegetarischen und veganen Ernährungsangebots in den Verpflegungseinrichtungen öffentlich-rechtlicher Anstalten sowie weiterer Verwaltungsträger und sorgt dafür, dass in Verpflegungseinrichtungen, die mehr als ein Menü zur Auswahl haben, mindestens ein tägliches veganes Menü angeboten wird.

2 Die Stadt Zürich veröffentlicht unter Federführung der Stiftung alle zwei Jahre einen Bericht über die getroffenen Massnahmen, die erzielten Erfolge und die eingesetzten Mittel.

Art. 125 (Übergangsbestimmungen)
Die Stiftung für die Förderung einer nachhaltigen, pflanzlichen Ernährung wird durch die Gemeinde innert Jahresfrist errichtet.