Ausgrenzung und Abschottung ist nichts für eine Weltstadt
Zürich ist eine Weltstadt. Sie ist das aber nicht nur am Paradeplatz und an der ETH, sondern in allen Quartieren. In Zürich sind Menschen aus der ganzen Welt zuhause. Diesem Umstand gilt es Rechnung zu tragen. AusländerInnen sollen schnellst möglich am sozialen und politischen Leben in der Stadt teilhaben. Einbürgerungshürden sind in der Stadt tiefstmöglich zu halten. Asylsuchende und Flüchtlinge sollen Teil der Gesellschaft sein. Für ein solches Zürich werde ich mich im Gemeinderat stark machen.
Natürliche Lebensgrundlage erhalten
Der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist insbesondere für eine Stadt von zentraler Bedeutung. Die Feinstaubbelastung und die Lärmschutzwerte sollen dort, wo sie überschritten werden sinken. Die StimmbürgerInnen der Stadt Zürich wollen eine 2000-Watt-Gesellschaft. Sie stimmten Ja zur Städteinitiative und sie wollen ökologischen Wohnraum fördern. Die Umsetzung davon fordert eine links-grüne Mehrheit im Gemeinderat – einen Teil davon möchte ich sein.
Grün und dicht widerspricht sich nicht
In Zürich wird auch in Zukunft verdichtet – das ist richtig so. Eine grosse Herausforderung in einer verdichteten Stadt ist die Gestaltung von Grünflächen. Grünräume dürfen nicht als blosse Baureserve angesehen werden. Bei den verschiedenen baulichen und raumplanerischen Vorhaben in dieser Stadt (Verkehr, Gewerberäume, Wohnraum, etc.) gilt es deshalb bestehende Grünflächen zu schützen und neue bereits in der Planung zu konzipieren. Diese Planung beginnt im Gemeinderat und dabei will ich mithelfen.
Zürich lebendig halten
Zürich hat ein ausgeprägtes und vielseitiges Angebot an Ausgehmöglichkeiten. Das gilt es zu pflegen. Unnötige Verbote und Einschränkungen sind abzulehnen. Hier gilt es eine liberale Politik zu fahren. Es darf nicht sein, dass in der Stadt verankerte kulturelle Institutionen durch Luxuswohnungen oder –büros verdrängt werden. Wer am Puls der Stadt leben will, muss mit einer gewissen Lärmbelastung leben können. Für eine lebendige Stadtpolitik werde ich im Gemeinderat sorgen.
Diversität statt Einheitsbrei
In der Stadt Zürich sind viele kleine und mittlere Unternehmen angesiedelt. Auch sie spüren den Druck hoher Mieten. Für ein vielfältiges Stadtleben ist die Diversität in der Unternehmerlandschaft jedoch wesentlich. Die KMUs gilt es zu stützen. Auch die Kreativwirtschaft wächst und muss in der Stadt vermehrt Raum zur Verfügung haben. Im Gemeinderat werde ich darauf achten.
Günstigen Wohnraum fördern, soziale Durchmischung wahren
Immer mehr Menschen zieht es nach Zürich und die Stadt wächst weiter. Gerade weil die Lebensqualität stimmt. Wenn aber Wohnraum zum knappen Gut wird und die Mieten stetig ansteigen, gefährdet dies die soziale Durchmischung in unseren Quartieren. Deshalb muss die Stadt bezahlbaren Wohnraum fördern. Dazu braucht es Mittel, welche der Gemeinderat zur Verfügung stellen muss. Dafür werde ich mich als Gemeinderat einsetzen.
Lebensfreundlicher Verkehr in einer gesunden Stadt
Der motorisierte Verkehr nimmt in Zürich ab. Immer mehr Menschen leben ohne Auto in unserer Stadt. Der Fokus der Verkehrsplanung muss daher auf der Förderung von Fuss- und Velowegen, sowie dem ÖV liegen. Hierhin müssen die nötigen Mittel fliessen. Auf den Strassen soll der Gewerbeverkehr freie Fahrt haben, damit das Leben in der Stadt funktioniert. Deshalb setze ich mich im Gemeinderat für eine gesunde und lebensfreundliche Verkehrspolitik ein.
Kein Leben im einer Law-and-Order-Stadt
Für die Sicherheit in der Stadt ist die Stadtpolizei zuständig. Aufgabe der Politik ist es, deren Arbeit auch kritisch zu beobachten. Zürich braucht eine Polizei die sozial kompetent und für die Vielschichtigkeit dieser Stadt geschult ist. Dafür benötigt sie die nötigen Mittel. Wegweisungen, Racial-Profiling, Einsperren auf den blossen Verdacht oder Taser-Waffen soll es in Zürich nicht geben. Die grundsätzliche Ausrichtung der Polizei bestimmt die Politik. Hierfür will ich mich im Gemeinderat einsetzen.
In einer urbanen Stadt sollen verschiedene Lebensentwürfe möglich sein
Zürich braucht autonome Räume, wo Menschen nach ihren eigenen Vorstellungen leben können. Es braucht Platz, wo alternative Gesellschaftsmodelle gelebt werden können. Solche Plätze dürfen nicht durch Repression oder altbürgerliche Gesellschaftsideale kaputt gemacht werden. Die liberale Besetzerpolitik gilt es in Zürich weiterzuentwickeln. Solche Räume bieten vielen Menschen ein zuhause und die Möglichkeit in dieser Stadt neue Lebens- und Arbeitsentwürfe zu entwickeln. Dafür werde ich mich im Gemeinderat einsetzen.
Den Breiten- und Spitzensport fördern
Tausende von SportlerInnen betätigen sich jede Woche in den zahlreichen Zürcher Sportvereinen und auf den zahlreichen städtischen und privaten Anlagen. Diese bilden wichtige soziale und gesellschaftliche Treffpunkte. Praktisch alle Sportvereine leben von ehrenamtlicher Arbeit. Die Stadt muss den Vereinen bestmögliche Verhältnisse anbieten. Aber auch Spitzensport muss in einer Weltstadt Platz haben. Es sollte in Zukunft auf hohe Mieten und Sicherheitskosten für Spitzensport-Veranstaltungen verzichtet und die lebendige Fankultur in den Fankurven toleriert werden. Ich wünsche mir eine sportliche Stadt und werde den Gemeinderat davon überzeugen.
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