Gabriel Meier (Stadt Zürich, Kreis 6)
Der sorgsame Umgang mit Mensch und Umwelt ist mir ein zentrales Anliegen. Gerade in einer Stadt wie Zürich gibt es viele wichtige Ansatzpunkte. Der sofortige Atomausstieg ist für mich ein Hauptanliegen. Die Stadt Zürich hat die Möglichkeiten, in Sachen erneuerbare Energien mit gutem Beispiel voranzugehen, Stichwort 2000-Watt-Gesellschaft. Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Autoverkehr reduziert wird, und es im Gegenzug mehr Raum gibt für FussgängerInnen und VelofahrerInnen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern erhöht auch die Lebensqualität der Stadtbewohner, da Lärm und Abgase reduziert werden und Platz gespart wird. Diesen brauchen wir statt für Strassen nämlich an anderen Stellen: Für erschwinglichen Wohnraum einerseits und für mehr Grünflächen andererseits. Kreative Zwischennutzungen von leerstehenden Gebäuden z.B. durch Häuserbesetzungen sollten nicht als Gefahr, sondern als Chance gesehen werden. Sie bieten den Jugendlichen zudem Freiräume jenseits der Konsumgesellschaft. Als weiteres soziales Anliegen ist mir wichtig, dass wir aufhören, die Arbeit nehmenden z.B. durch längere Ladenöffnungszeiten auszubeuten. Faire Löhne und faire Arbeitszeiten sollten für eine wohlhabende Stadt in einem der reichsten Länder der Welt eine Selbstverständlichkeit sein. Statt dem Profit einiger weniger sollte sich die Politik der Lebensqualität aller verpflichtet fühlen. Dazu gehört auch, dass sich die demokratische Mitsprache nicht auf das Ausfüllen der Wahl- und Stimmzettel beschränken sollte: Quartiersdemokratie und Genossenschaften sind für mich zukunftsweisende Modelle der direkten lokalen Mitbestimmung.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Stadt Zürich in all diesen Bereichen mutig vorangeht.
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