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Zu viele Todesfälle!

Umweltverschmutzungen kosten mehr Menschen das Leben als Kriege. Für das Jahr 2015 zählten Forscherinnen und Forscher etwa neun Millionen Todesfälle wegen Schadstoffen in der Luft, im Wasser oder im Boden. Dies ist kein Katastrophenszenario von uns Grünen, es ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung, die vor wenigen Tagen in der medizinischen Zeitschrift «The Lancet» veröffentlicht wurde. Und hierzulande in den Medien kaum Erwähnung fand. Die Umweltverschmutzungen von dreckiger Luft bis zu unsauberem Wasser führen bei mehr Menschen zum Tod als etwa Aids, Tuberkulose und Malaria zusammengerechnet. Die wichtigsten Todesursachen waren dabei Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Lungenkrebs. Die meisten Todesfälle aus Umweltgründen sind in armen oder aufstrebenden Ländern der Dritten Welt zu verzeichnen. Aber auch in der Schweiz sterben jährlich 3000 Menschen an den Folgen von Feinstaub und Abgasen. Sei es mit der Konzernverantwortungs-Initiative oder mit hohen Umweltstandards: Ökologische und soziale Politik sorgt für Lebensqualität und kann Leben retten!

Luzian Franzini, Co-Präsident Junge Grüne Schweiz, Rotkreuz

ZugerZeitung

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