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Nein zu No-Billag

1938 stimmten 92 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung dafür, dass die rätoromanische Sprache als offizielle Landessprache anerkannt wird. Genau 80 Jahre später droht dem Rätoromanischen jedoch Ungemach: Mit der No-Billag-Initiative würde diese Sprachregion auf einen Schlag ihre Medienvielfalt verlieren. Bisherige Angebote wie die «Tagesschau» wären privatwirtschaftlich schlicht nicht rentabel. Die Sprachvielfalt und die vier Landesregionen gehören jedoch, genauso wie die direkte Demokratie, zu unserer Identität. Ich werde deshalb am 4. März ein überzeugtes Nein zu «No Billag» in die Urne legen.

Luzian Franzini, Co-Präsident Junge Grüne Schweiz, Zug

ZugerZeitung

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