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Altersreform 2020

Kaum wurden am Sonntag die ersten Hochrechnungen veröffentlicht, ging auch der Kampf um die Deutungshoheit des Altersvorsorge-Neins los. Fest steht: Frauen stimmten mehrheitlich gegen die Rentenaltererhöhung und spielten das Zünglein an der Waage für das Scheitern der Reform. Wieso auch sollten sie ein Jahr länger arbeiten, obwohl sie im Schnitt immer noch 18% weniger Lohn für die gleiche Arbeit kriegen und es für ältere Stellensuchende immer schwieriger wird einen Job zu finden? Die Neuauflage der Reform darf keine Rentenaltererhöhung beinhalten und darf zu keinen Rentenkürzungen führen um Mehrheitsfähig zu sein. Das Geld für eine solche Reform ist im reichsten Land der Welt ohne Zweifel vorhanden. Denn in etwas sind sich die Zuger*innen einig: Wer arbeitet, verdient im Alter auch eine anständige Rente.

Luzian Franzini, Co-Präsident Junge Grüne Schweiz, Rotkreuz

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