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Kommentar zur Abstimmung

 Die Jungen Grünen Kanton Solothurn sind hocherfreut über das schlechte Abschneiden der Ecopop Initiative. Umweltpolitische Fragen können und sollen nicht auf dem Rück von Ausländern ausgetragen werden, sondern sollten von der ganzen Gesellschaft als Herausforderung betrachtet werden. Für uns ist eines ganz klar: Wir sind diejenigen mit dem höchsten Ressourcenverbrauch, wir in der Schweiz sind mit unserer Lebenshaltung diejenigen, die Zersiedelung vorantreiben und immer mehr Natur zubetonieren. Eine Sündenbockpolitik auf Kosten von Immigrantinnen und Immigranten ist keine Lösung.

Stattdessen müssen schon begonnene Projekte wie die Verschärfung des Raumplanungsgesetzes und die Initiative für eine grüne Wirtschaft jetzt aktiv unterstützt werden. Neue Wohnformen wie Genossenschaften müssen unterstützt werden, und der Gedanke, dass man Auto und Werkzeugkasten in einer Shareeconomy auch teilen kann muss aktiv verbreitet werden. Denn damit beheben wir die Ursachen des Problems und bekämpfen nicht nur Symptome.
Was wir brauchen, sind neue Wohn- und Lebensformen für eine neue, ökologische und weltoffene Schweiz.

 

Wir werden uns auch weiterhin für Gereichtigkeit in unserem Steuersystem einsetzen. Die Pauschalbesteuerung widerspricht jeglichem Gedanken der fairen Besteuerung. Jeder Mensch profitiert im gleichen Masse von Leistungen, die er über die Steuern bezahlt. Also soll sich auch jeder Mensch in gleichen Massen an den Kosten beteiligen müssen! Steuergerechtigkeit ist nicht verhandelbar!

Die Revision des Energiegesetzes ist einen notwendige und pragmatische Weiterentwicklung. Den Energie ist zum Verheizen viel zu wertvoll! Über die knappe Annahme im Ländlichen und konservativen Kanton Solothurn freuen wir uns deshalb ganz besonders!

 


 

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