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Junge Grüne verurteilen Baumfällaktion in Grenchen

Die Jungen Grünen Kanton Solothurn verurteilen die Baumfällaktion im Grenchner Haldenquartier aufs Schärfste. Auch das Köpfen der Bäume auf Giebelhöhe - wie es eine Bauvorschrift aus den 1970er-Jahren verlangt - wird kritisiert, denn oftmals bedeutet dies das ein Baumsterben auf Raten.

Die Baumfällaktion in Grenchner Haldenquartier mag zwar gültigen Bauvorschriften entsprechen, ist jedoch völlig sinnlos. Die Vorschrift stammt aus den 1970er-Jahren und entspricht nicht mehr den heutigen Vorstellungen von Wohnqualität. Mittlerweile ist weitum bekannt und anerkannt, dass Bäume in Wohnquartieren die Biodiversität und somit die Lebensqualität aller massiv erhöhen. Nach geltender Bauvorschrift dürfen Bäume im Quartier die Höhe der Dachgiebel nicht überschreiten, deshalb werden sie entweder gefälltoder einfach auf die richtige Höhe gestutzt. "Viele Bäume, die durchs Stutzen an die altmodische Bauvorschrift angepasst werden, werden wohl nicht überleben - quasi ein Tod auf Raten", meint Christof Schauwecker, Vize-Präsident der Jungen Grünen Kanton Solothurn. "Ich hoffe, dass einige der wunderschönen Tannen wenigstens als Weihnachtsbäume benutzt werden", fügt Magdalena Röösli, Präsidentin der Jungen Grünen Kanton Solothurn mit einem Schmunzelnhinzu. Die Jungen Grünen fordern deshalb den Grenchner Gemeinderat dazu auf, die betreffende Bauvorschrift zu revidieren und die sinnloseBaumhöhenbeschränkung aufzuheben.


Link zum Artikel dazu in der Solothurner Zeitung

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