Wahlen, Waffenexporte, Klemenz Somm, Stand Zersiedelungsinitiative

Es wird spannend!

Wahlen

Geh' wählen am 18. Oktober und animiere dein ganzes Umfeld dazu, es auch zu tun! Es ist an der Zeit, dass wenigstens zwei der acht Parlamentarier im Thurgau rotgrüne Anliegen vertreten. Wie du weisst, steht nicht nur der Atomausstieg, sondern weitere Themen wie die Revision der AHV auf der Kippe. 

Für die Ständeratswahlen entfehlen wir Grünen Klemenz Somm zur Wahl. Auch wenn er in Migrationsfragen klar von unserer Linie abweicht, vertretet er am ehesten die grünen Anliegen. So ist er entschieden für den Atomausstieg, eine haushälterische Raumplanung und gegen die BTS/OLS.

Wenn er reelle Wahlchancen hat, dann nur in einem zweiten Wahlgang. So müssen wir alles daran setzen, dass es auch zu einem kommt. Wir empfehlen daher, die zweite Linie mit einem beliebigen KandidatIn der junggrünen Liste 14 zu schmücken. So wird der Stimmanteil des absoluten Mehrs erhöht.

Tempo 140 auf Autobahnen?

Die JSVP und Jungfreisinnigen müssen sich spurten, um die Initiative bis Ende November zustande zu bringen. Es fehlen ihnen noch 20'000 Unterschriften...

Das wichtigste Argument, das die Befürworter einer zweiten Gotthardröhre immer wieder vorbringen, ist die Sicherheit. Aus denselben Kreisen kommt nun die Forderung, auf der Autobahn Tempo 140 einzuführen. Was auf den ersten Blick vielleicht keinen grossen Einfluss auf die Sicherheit hat, ist auf den zweiten Blick fatal. Dies liegt daran, dass sich der Bremsweg bei steigender Geschwindigkeit nicht linear erhöht, sondern quadratisch zunimmt. Bei doppelter Geschwindigkeit ist der Bremsweg also 4-mal so lang. Auch die kinetische Energie eines Autos, das sich mit 140 km/h bewegt, nimmt deutlich zu. Die kinetische Energie bei 100 km/h verdoppelt sich bei 140 km/h. Die Folgen eines etwaigen Unfalls wären also deutlich schlimmer. Aber nicht nur die Sicherheit ist ein Problem. Da das Autobahnnetz der Schweiz nicht auf eine Geschwindigkeit von 140 km/h ausgelegt ist, würde es vermehrt zu Staus und Engpässen kommen. Die Jungen Grünen sind daher entschieden gegen eine Erhöhung der Geschwindigkeit auf Autobahnen.

Ramun Niederer, Writer JG TG

Zersiedelungsinitiative News

Unser Sammelstand beträgt momentan gut 900 Unterschriften. Damit liegen wir ganz leicht über dem Sammelsoll. Mit dem nationalen Sammelstand sieht es aber alles andere als rosig aus. Momentan liegt die Last auf wenigen Schultern verteilt. So führt momentan der St.Galler Basil Oberholzer das "Sammelduell" mit 2000 Unterschriften, gefolgt vom Mitinitianten Cyrill Bolliger. Wir sind daher angewiesen, dass jedes Mitglied der Jungen Grünen TG mindestens 20 Unterschriften sammelt. Dies ist einfacher, als du glaubst.

  • Verwandte und Bekannte unterschreiben lassen
  • Verwandten und Bekannten Unterschriftenbögen mitgeben, mit der Bitte, weitere Bekannte anzufragen (beim Arbeitsplatz, Sportverein, auf Wanderungen, etc.)
  • Bögen auslegen (an Ständen, in Restaurants, Dorfläden, etc.)
  • Ein kleines TG-Team bilden und zusammen das Programm rocken (Agenda JG TG, nach St.Gallen oder Agenda Schweiz)
  • Leserbriefe oder Zeitungsartikel für Lokalzeitungen schreiben (an meo.sauter@jungegruene.ch)

Bald wird es Herbst, die Tage werden kühler und regnerischer. Davor gilt es noch, so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln. Ausserdem nützt uns Präsenz auf der Strasse auch extrem für die Wahlen (National- wie Kantonsrat). Hier geht es zum Doodle dieses Sammelmonats der St.Galler. Da St.Gallen schon bald abgegrast ist, werden wir künftig einige Male auch in Wil auf der Strasse sein. Infos hierzu folgen später.

Falls du Unterschriften oder vorfrankierte Flyers benötigst oder gerne sonstige Infos über die Initiative erhalten möchtest: Wende dich bitte an Meo. Er ist zuständig für die Koordination der Zersiedelungsinitiative im TG.

Westliche Mitschuld am Chaos im Nahen Osten und in Afrika

Adrian Amstutz, SVP-Nationalrat aus dem Kanton Bern, behauptet unverfroren, dass die vielen Flüchtlinge aus Eritrea nicht auf ein Problem in Eritrea hinweisen, sondern auf eines im Departement von Frau Bundesrätin Sommaruga. Er behauptet, dass die Flüchtlinge aus diesem Land lediglich aus wirtschaftlichen Gründen versuchen nach Europa zu kommen (und zwar mit allen Mitteln). Aber das IKRK und andere glaubwürdige Menschenrechtsorganisationen sprechen eine andere Sprache.

Es ist eine Tatsache, dass vor allem in jenen Ländern ein Chaos herrscht, in denen die USA und andere westliche Länder glaubten, die demokratische Staatsform bilde sich von selbst aus, wenn nur die Diktatoren beseitigt würden. Es ist aber sowohl Libyen, als auch im Irak und in Syrien seither nur schlimmer geworden. Natürlich sind autoritäre Machthaber nicht nach unserem Geschmack, aber sie konnten wenigstens eine gewisse Ordnung aufrechterhalten, sowie die Vielfalt von verschiedenen Volksgruppen und ihren unterschiedlichen Lebensansprüchen unter Kontrolle bringen. Überall dort, wo die USA mit Waffengewalt intervenierte, hatte sie nicht zuletzt auch unsere Zustimmung dafür. Das Resultat sind die Flüchtlingsströme aus diesen Ländern. Darum tragen wir dafür auch eine Mitverantwortung und sollten jetzt nicht über diese Flüchtlinge aus genau jenen Ländern jammern, sondern ganz im Gegenteil unsere Verantwortung wahrnehmen. 

 

Lea Rüetschi, Vorstand JG TG

Waffenexporte stoppen - Fluchtursachen bekämpfen

Immer wieder werden in Kriegsländern Waffen aus dem Bodenseegebiet eingesetzt. Dagegen haben wir, Junge Grüne aus dem TG und St. Gallen, zusammen mit zahlreichen solidarischen Organisationen mit einer Demo gegen die MOWAG ein Zeichen gesetzt.

Vom 20. bis 22. August 2015 haben rund um den Bodensee die Aktionstage “Fluchtursachen bekämpfen – Waffenexporte stoppen!” stattgefunden. Die Aktionstage wurden von den AktivistInnen des Vereins „Flüchtlinge für Flüchtlinge“ initiiert und von zahlreichen solidarischen Organisationen aus der Region, mit darunter den Jungen Grünen TG & SG, unterstützt. Ziel war es über die regional ansässige Rüstungsindustrie, das EU-Grenzregime, die Auswirkungen deutscher Innen- und Außenpolitik zu informieren, sowie eine menschliche und gleichwertige Behandlung von geflüchteten Menschen einzufordern. Wir machten darauf aufmerksam, dass sich am deutschen Ufer des Bodensees die bundesweit höchste Dichte an Rüstungsbetrieben mit den meisten Beschäftigten konzentriert. Darüber hinaus setzten wir aber auch ein Zeichen für eine humanitäre und ursachenorientierte Flüchtlingsdebatte zu setzen, anstatt nur die Symptome zu bekämpfen.

Das selbst angeheizte Brodeln im Volk

Es geht nicht darum, das Flüchtlingsproblem zu bagatellisieren. Aber relativieren muss man es schon. Die Zahl der Ausländer, die zur Zeit jährlich in unser Land kommen, sind im höchsten Fall 80‘000. Davon sind etwa die Hälfte Flüchtlinge, also ein halbes Prozent unserer Bevölkerung, weit weniger als zur Zeit des Ungarnaufstands, des russischen Einmarschs in die CSSR und des Balkankrieges in den Neunzigerjahren. Deshalb geht daraus kein Existenzproblem hervor, ganz im Unterschied zu längerfristigen Problemen wie der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich, dem sorglosen Umgang mit Ressourcen und dem immer noch wachsenden CO2 –Ausstoss in die Atmosphäre und die dadurch verursachte Klimaveränderung. Die Anzeichen der sich beschleunigt anwachsenden Jahresdurchschnittstemperatur spüren wir nicht unmittelbar. Diese könnte aber früher als wir glauben unsere Lebensqualität stark beeinträchtigen und nicht einzig zu hitzigen Diskussionen führen, sondern zu extremen Wetterlagen.

Die SVP kann ihr Thema Nummer Eins, sogenannte „schwarze Schäfchen“ auf diverse gesellschaftliche Probleme schuldig zu machen, auch dieses Jahr wieder zur Wahlkampfpropaganda einsetzen. Sie haben da relativ leichtes Spiel, weil die BürgerInnen für störend halten, was vor ihrer Haustüre geschieht und nicht das, was zeitlich noch in relativer Ferne uns droht. Wir Jungen Grünen haben jedoch alles Interesse daran, dass die Politik diese atmosphärischen Veränderungen nicht aus den Augen verliert.

Meo Sauter, Präsident JG TG

Kriege verhindern, Flüchtlinge aufnehmen

Hunderte haben am 19. September mit einer Demo zur Bekämpfung der Fluchtursachen, mehr Verantwortung der Konzerne und mehr Solidarität für Flüchtlinge in St.Gallen ein Zeichen gesetzt. Auch die Jungen Grünen SG & TG waren mit dabei. 

Wir forderten:

  • die vorläufige Aufnahme von 100‘000 Flüchtlingen aus Kriegsgebieten.
  • zusätzliche Hilfe der Schweiz in Fluüchtlingslagern vor Ort.
  • keine Ausschaffung von Asylsuchenden
  • keine Waffenausfuhr
  • Einsatz für die Entmilitarisierung der europäischen Aussengrenzen.
  • Vorstösse in der UNO zur Durchsetzung der Menschenrechte, zur Abrüstung der Atomwaffen und für ein Verbot von Uranmunition.

Engagiert gegen Krieg, Militarismus und Rüstungslobby

Die GSoA ist eine demokratische Basisbewegung. Sie kämpft mit Volksinitiativen, Demonstrationen und Aktionen für die Abschaffung der Armee, gegen die direkte und indirekte Beteiligung der Schweiz am Krieg und für globale Gerechtigkeit.

Im 2011 hat offiziell bereits eine Sektion im Thurgau bestanden, ist dann aber durch den Umzug der engagierten Person verwässert. Zwei Interessierte wollen nun eine neue bilden. Bist auch du dabei, an einem gemeinsamen Treffen über Aktionen gegen die Rüstungslobby im Thurgau mitzumachen? 

Dann melde dich bei Meo (meo.sauter@jungegruene.ch).

Wahlzentrum Frauenfeld

Der Informationsdienst des Kantons Thurgau richtet wiederum ein Informations- und Medienzentrum ein, wo die Teil- und Schlussresultate präsentiert werden. Dieses Zentrum befindet sich im Foyer und in der Aula des Neubaus der Kantonsschule Frauenfeld (Ringstrasse /Speicherstrasse). Wer Lust hat kann am Wahlnachmittag vom 18. Oktober ab 13.00 Uhr in der Kantonsschule Frauenfeld mitfiebern, ist herzlich willkommen!

 

Mit starken junggrünen Grüssen,

Meo, Präsident JG TG

Liste 14

Da wir in Unterlistenverbindung mit den Grünen stehen, kommt deine Stimme automatisch auch den "alten" Grünen zugute.

 

 

 

 

 

 

 

18. Oktober 

Medienzentrum Frauenfeld

 

 

 

 

 

 

27. Oktober 

Mitgliederversammlung Grüne19:45 Uhr Trauben Weinfelden