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Wir lancieren die Umweltverantwortungs-Initiative!

An der digitalen Mitgliederversammlung vom 3. April haben wir entschieden: Wir lancieren die Umweltverantwortungs-Initiative! Mit der Initiative wollen wir, dass der Schutz der Umwelt zur Priorität wird. Die Schweiz soll so produzieren und importieren, dass wir unsere Lebensgrundlagen langfristig erhalten. Konkret heisst das: Die Umweltbelastung der Schweiz muss innerhalb von zehn Jahren so reduziert werden, dass wir die Belastbarkeitsgrenzen unserer Erde einhalten.

Warum braucht es die Initiative?
Die Art wie wir wirtschaften, hat zu einer ganzen Reihe von Umweltkrisen geführt: Klimakrise, Artensterben, Abholzung, Verschmutzung von Luft, Wasser und Böden. Dadurch gefährden wir unsere eigenen Lebensgrundlagen - und trotzdem machen wir immer weiter! In den letzten Jahren haben wir Wirtschaft und Profite über alles andere gestellt - Umwelt und Nachhaltigkeit waren ein “nice to have”. Das wollen wir ändern: Der Schutz der Umwelt soll zur Priorität werden. Die Belastbarkeit der Natur soll neu den Rahmen für unsere Wirtschaft und Gesellschaft darstellen, so dass wir klare Grenzwerte einhalten müssen.

Worum geht’s genau?
Die Initiative verlangt, dass die Schweiz die “planetaren Grenzen” einhält. Wissenschaftler*innen weisen seit Jahren darauf hin, dass unser Ökosystem nicht unendlich viel Belastung aushält. Irgendwann erreichen wir Punkte, wo wir unsere eigene Lebensgrundlage zerstören. Die planetaren Grenzen definieren den Rahmen, innerhalb dessen ein sicherer Handlungsspielraum für die Menschheit besteht. Einige dieser planetaren Grenzen - zum Beispiel das Klima oder die Biodiversität - sind heute schon überschritten.

Unsere Initiative will nun, dass die Schweiz sechs planetare Grenzen einhält: Klimawandel, Artensterben, Wasserverbrauch, Landnutzung, Luftverschmutzung sowie Stickstoff- und Phosphoreintrag. In diesen sechs Bereichen sollen klare Grenzwerte gelten, die mit den planetaren Grenzen vereinbar sind. Beim Klima heisst das zum Beispiel ganz einfach: Netto Null Treibhausgasemissionen. Wir wollen, dass die Schweiz diese Ziele innerhalb von zehn Jahren erreicht. Denn eigentlich dürften wir den sicheren Bereich innerhalb der planetaren Grenzen gar nicht erst verlassen.

Die Grenzwerte sollen dabei die Umweltbelastung in der Schweiz betreffen, aber auch für den Import von Gütern gelten. Die Mehrheit unserer Umweltbelastung findet aktuell im Ausland statt - zum Beispiel durch den Import von Lebensmitteln, Kleidung oder Rohstoffen.

Mit unserer Initiative soll der soziale Aspekt genauso berücksichtigt werden. Die Einhaltung der Planetaren Grenzen muss sozialverträglich umgesetzt werden, im In- und Ausland. Das heisst es darf nicht auf Kosten benachteiligter Menschen geschehen. 


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