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Argumentarium - NEIN zu den Kampfjet-Milliarden

 

 

Nein zu den Kampfjet-Milliarden

UNNÖTIGE Beschaffung

Für die Jungen Grünen ist klar dass der Luftpolizeidienst aufrecht erhalten werden muss. Dafür brauchen wir aber nicht neue Luxus-Jets. Im Vergleich zu den Nachbarländern stehen wir äusserst gut da, so hat bspw. Österreich nur deren 15 Kampfjets im Einsatz. In Deutschland sind es sogar nur deren vier die für die Sicherheit des Luftverkehrs sorgen. Und mit der Aufrüstung der aktuellen F/A-18-Flotte sind diese auch noch bis mindestens 2035 im Einsatz.
Um den Luftpolizeidienst zu gewährleisten reichen nach unserer Ansicht aber zwölf neue leichte Kampfjets. Und diese wären nur im Ausnahmefall, bspw. während dem WEF und einer gleichzeitigen internationalen Konferenz in Genf, alle gleichzeitig genutzt. Wir sagen deshalb klar Nein zu einer solchen Luxus-Beschaffung!

 

UNVERHÄLTNISMÄSSIGE Kosten

Bei der Gripen-Abstimmung 2014 hatte die Bevölkerung deutlich Nein zum Kauf neuer Kampfjets für 3.1 Milliarden gesagt. Nun wird uns ein neues, noch teureres Programm vorgelegt welches neue Kampfjets für 6 Milliarden beinhaltet. Es erscheint absolut undemokratisch und absurd, der Bevölkerung ein noch teureres Programm vorzulegen, wenn diese schon die billigere Version abgelehnt hatte. Die Jungen Grünen halten es für einen Skandal, dass sich das Parlament einmal mehr dem Druck der mächtigen Rüstungslobby gebeugt hat.
Für die Jungen Grünen ist ausserdem klar, dass diese 6 Milliarden nur die Spitze des Eisberges sind. Für den Unterhalt und die Wartung sind Kosten in der Höhe von rund 18 Milliarden zu erwarten. Damit lässt sich der Gesamtbetrag der neuen Luxus-Kampfjets auf 24 Milliarden (= 24’000’000’000) beziffern. Diese Ausgaben sollen durch eine Erhöhung des Armeebudgets um jährlich real 1.4 Prozent gedeckt werden. Dieses Geld fehlt dann bspw. bei der Prämienverbilligung, bei den Renten, dem Gesundheitswesen oder der Bildung. So werden dann einmal mehr in diesen Bereichen Sparpakete geschnürt. Dazu sagen wir entschlossen Nein!

 

KATASTROPHALE Umweltbilanz

In den vergangenen Monaten folgten tausenden Menschen den Aufrufen des Klimastreikes und demonstrierten auf der Strasse für eine Stärkung des Klimaschutzes. Die Jungen Grünen tragen Klima- und Umweltschutz in ihrer DNA. In Anbetracht, dass der Klimawandel die grösste Bedrohung für die Menschheit darstellt, erscheint es höchst fragwürdig, Milliarden in neue, massiv umweltschädliche Luxus-Kampfjets zu stecken.
Zum Vergleich: Eine einzige Flugstunde eines F/A-18 führt zu einer CO2-Emission von mehr als 12’000 Kilogramm. Das ist gleich viel, wie bei einer Autofahrt von 100’000 Kilometer zu erwarten sind. Die Umweltauswirkungen und Lärmbelastungen von neuen Kampfjets werden zudem nicht geringer sein, als die der derzeit im Betrieb befindlichen Flugzeuge.
Für die Jungen Grünen ist klar, dass wenn wir 24 Milliarden für neue Luxus-Kampfjets ausgeben, dieses Geld vor allem auch bei der Bekämpfung des Klimawandels fehlt. Und das wäre die wahre Bedrohung. Deshalb sagen wir überzeugt Nein zum Kauf neuer Kampfjets!
 

→ Zu einem ausführlichen Argumentarium

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