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Danke - merci - grazie!

Ein grosses Merci an unsere fleissigen Mitglieder für ihr wertvolles Engagement. Ihr habt Grossartiges geleistet!

Die Zersiedelungsinitiative ist zwar nicht gewonnen, aber eine engagierte Kampagne legte den Grundstein für eine bessere Raumplanung.

Die Zersiedelungsinitiative wurde am 10. Februar abgelehnt. Trotzdem ist die Initiative langfristig als Erfolg zu werten. 36 Prozent sagten Ja zum Anliegen, dass die Bauzonen nicht mehr weiterwachsen und der Boden und die Landschaft für die zukünftigen Generationen erhalten bleiben sollen. Wir werten dieses Ergebnis als Achtungserfolg: Auch wenn die Gegner*innen mit einem weitaus grösseren Budget Verwirrung stiften konnten, schafften wir es als Jungpartei, weit über das linksgrüne Lager hinaus zu überzeugen. Im Hinblick auf die zweite RPG-Revision heisst das, dass der Widerstand vorprogrammiert ist, sollte das Bauen ausserhalb der Bauzonen gelockert werden.

Wir werden die Initiativgegner*innen beim Wort nehmen: Der Bund muss sein Versprechen einlösen und für eine griffige Umsetzung des Raumplanungsgesetzes einstehen. Ungeachtet dessen ist auch mit einer strengen Umsetzung die Zersiedelung nur gebremst, nicht gestoppt. Das Raumplanungsgesetz lässt Bauzonenwachstum weiterhin zu. Es ist daher lediglich eine Frage der Zeit, bis die Forderung der Zersiedelungsinitiative wieder auf den Tisch kommt.

Im Abstimmungskampf stritt niemand ab, dass die Zersiedelung ein grosses Problem darstellt und es griffige Massnahmen dagegen braucht. Ein grosser Teil der Bevölkerung hat das erkannt. Wir werden uns gemeinsam mit den Grünen auf kantonaler und lokaler Ebene dafür einsetzen, dass das Raumplanungsgesetz nicht weiter verwässert wird. Die Einsicht, dass der Boden nicht nachwächst, wird sich durchsetzen. Die Zersiedelungsinitiative hat hierfür einen wichtigen Grundstein gelegt.

Hier gehts zur Medienmitteilung.

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