Medienmitteilung

Die Jungen Grünen befürworten nach langer Diskussion die Altersreform2020. Zudem verabschiedet die Jungpartei an ihrer Mitgliederversammlung am Greenearth-Festival in Zug ein Positionspapier zur Migrationspolitik und demonstrierten vor dem Rohstoffriesen Glencore.

Das Migrationspapier hält das Recht auf Bewegungsfreiheit als Grundrecht fest und fordert die Abschaffung von diskriminierenden und unmenschlichen Abkommen wie dem Dublin-System. Der Absurdität, dass sich Kapital und Waren immer freier bewegen können, während Menschen mit lebensbedrohlichen Überseefahrten und Zäunen von einer besseren Zukunft abgehalten werden, muss ein Ende gesetzt werden. Zudem fordern die Jungen Grünen ein aktives und passives Wahlrecht für alle Ausländer*innen mit ständigem Wohnsitz in der Schweiz: „Wer hier wohnt, soll auch mitbestimmen dürfen“, hält Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen fest.

 

Obwohl die Jungen Grünen bestimmten Aspekten der Altersreform2020 sehr kritisch gegenüberstehen, entschieden Sie sich für die Ja-Parole. „Die Rentenreform bedeutet die erste Stärkung der AHV-Reform seit über 40 Jahren und bringt für geringverdienende Frauen Vorteile“ sagt Judith Schmutz, Co-Präsidentin der Jungen Grünen.  Für die Jungen Grünen ist jedoch klar: Die Finanzierung eines solidarischen Rentensystems soll mit dem Produktivitätsfortschritt und nicht mit Arbeitszeitverlängerungen erfolgen.

 

Die Mitgliederversammlung fand im Rahmen des „Greenearth-Festival“ vom 25.-28. Mai statt. Am ersten Politfestival der Schweiz, nehmen über 150 Teilnehmer*innen an Workshops, Konzerten und Podiumsdiskussionen teil. Zudem veranstaltete die Jungpartei eine spontane Protestaktion vor dem Hauptquartier des Rohstoffkonzerns Glencore.

 

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Judith Schmutz
Co-Präsidentin JGS
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Luzian Franzini
CO-Präsident JGS
079 781 77 36

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