Medienmitteilung

Jugendparlament: Junge Grüne fordern generelles Stimmalter 16

Die Jungen Grünen nehmen mit Befremden zur Kenntnis, dass der Bundesrat das Mitspracherecht der jungen Generation nicht ausweiten  und der Jugend weiterhin keine verbindlichen legislativen Rechte einräumen will. Die Jungen Grünen fordern deshalb das Stimmrechtsalter 16. 

„Die junge Generation ist überproportional von heutigen politischen Entscheiden betroffen“ betont Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen. Fragen wie die Energiestrategie 2050 oder die Zukunft der bilateralen Verträge haben einen substantiellen Einfluss auf die in der Schweiz wohnhafte Jugend und bestimmen ihre Zukunft für Jahre. 

Institutionen wie die Jugendsession erfüllen einen extrem wichtigen Auftrag zur politischen Bildung von Jugendlichen. Die jugendlichen Teilnehmer*innen der Jugendsession haben bisher nur die Möglichkeit einer Petition ans Parlament. Die demokratisch verabschiedeten Vorschläge wurden vom Parlament in nur gerade 12% der Fälle weiterverfolgt. 

Die Jungen Grünen fordern deshalb: 

- Das aktive Stimm- und Wahlrecht ab 16 Jahren auf allen politischen Ebenen.
- Die aktive Förderung von politischem Engagement bei Jugendlichen
- Die Ausweitung der Befugnisse der Jugendsession durch verbindlichere Instrumente

„In einer freiheitlichen Demokratie haben all jene ein Mitspracherecht, die von Entscheidungen auch betroffen sind“, stellt Franzini klar. So engagieren sich die Jungen Grünen auch für das Stimm- und Wahlrecht von Ausländer*innen in der Schweiz.

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
079 781 77 36 

Maja Haus
Generalsekretariat JGS
sekretariat@jungegruene.ch

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