Medienmitteilung

Nestlé mitschuldig an Dürre: Bundesrat muss handeln!

Trotzt anhaltender Trockenperiode und einer drohenden Hungerkrise in Ostafrika, pumpt Nestlé weiterhin Wasser für private Zweck ab. Die Jungen Grünen zeigen sich schockiert über dieses skrupellose Vorgehen und fordern den Konzern sowie den Bundesrat auf, dieses Vorgehen sofort zu stoppen. 

Am vergangenen Dienstag war nationaler Sammeltag der Glückskette infolge der anhaltenden Trockenperiode in Ostafrika. Die UNO warnt bereits von einer der grössten Krisen seit dem zweiten Weltkrieg und die Reportagen aus den betroffenen Gebieten sind äusserst Besorgniserregend. Unabhängige Medien berichten nun über das skrupellose Vorgehen des Schweizer Nahrungsmulti in Äthiopien, der pro Stunde rund 50'000 Liter Wasser für private Zwecke abpumpt. Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen ist schockiert: «Während Mensch und Tier verdursten und verhungern, steigert der Schweizer Multi seinen Gewinn. Die Moral scheint dem Konzern komplett abhandengekommen zu sein».

Die Jungen Grünen fordern CEO Ulf Mark sowie den Bundesrat auf, diesen unhaltbaren Zustand sofort zu beenden. Solche Geschäftspraktiken sind äusserst verwerflich und müssen mit allen Mitteln verhindert werden. «Solange die Konzern-Verantwortungsinitiative noch nicht in der Bundesverfassung verankert ist, liegt die Verantwortung beim Bundesrat» führt Franzini weiter aus. Die dafür zuständigen Bundesräte Didier Burkhalter und Johann Schneider-Ammann, müssen dringend das Gespräch mit der Konzernleitung aufnehmen. „

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
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Maja Haus
Generalsekretariat JGS
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