23.10.2011

Medienmitteilung

Junge wählen grün

National kann man kaum von einem Aufwärtstrend der Grünen sprechen. Aber was die jungen grünen Politikerinnen und Politiker an diesem Sonntag gezeigt haben, lässt auf eine grünere Zukunft hoffen.

Trotz vier Bundesrätinnen, trotz 40 Jahren Frauenstimmrecht haben dieses Jahr weniger Frauen für den Nationalrat kandidiert als dies das letzte Mal der Fall war.

Trotzdem wurde Pascale Bruderer im ersten Wahlgang als Einzige in den Ständerat gewählt. Trotzdem hat eine Frau am meisten Stimmen aller Jungpolitiker geholt und trotzdem hat die Liste mit dem höchsten Frauenanteil bei den Jungen gewonnen.

Denn obwohl insgesamt weniger junge Listen gewählt wurden, haben die Jungen Grünen Aargau nicht nur am meisten Stimmen geholt, sondern schnitten auch besser ab als die stärkste Junge Liste vor vier Jahren.

Dies ist ein Signal, dass ernst genommen werden muss. Anliegen wie Gleichstellung, mehr Unterstützung für Frauen und mehr Krippenplätze bewegen die jungen Erwachsenen. Und sie sind die Zukunft, auf sie müssen wir hören!

Die jungen Grünen Aargau leben, was sie fordern. Sie überzeugen mit Inhalten. Aber auch optisch vermochten sie aus sehr wenig Budget, das Maximum heraus zu holen. Denn auch hier zählt Qualität vor Quantität. Es reicht den Wählerinnen nicht, einfach nur Plakatköpfe anzustarren, sie wollen den Politikern begegnen. Dazu strampeln die jungen Grünen auch gerne an den Menschenstrom um Wasser zu verteilen oder versorgen die Pendler mit Äpfeln. Denn sie geben vollen Einsatz. Persönlichen Einsatz und nicht Geldspritzen von Machtbesessenen. Vielleicht sollten sich einige Grossparteien an diesem Erfolgsmodell orientieren.

Die jungen Grünen Aargau danken alle ihren Wählerinnen und Wähler für das Vertrauen. Dem Sturm und Drang der jungen Frauen gibt dieses Resultat auf alle Fälle Aufwind.

Jolanda Oberle

jolanda.oberle@bluewin.ch

079 247 01 50

Irene Kälin

irene.kaelin@access.uzh.ch