Medienmitteilung

Junge Grüne crashen ETH-Polymesse

An einer der grössten Recruitingmessen der Schweiz – der Polymesse in Zürich - verteilten junggrüne Aktivist*innen blutgetränktes Geld, um auf Milliardeninvestitionen in Kriegsmaterial aufmerksam zu machen. An der Polymesse nahmen Grossbanken wie die UBS aber auch Waffenproduzenten wie die Rheinmetall Air Defence teil.

«Vielen Menschen ist es nicht bewusst, dass ihre Spareinlagen in der Produktion von Atomwaffen oder Panzer landen können», meint Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz. So investiert alleine die UBS 5.1 Milliarden in Atomwaffenproduzenten.

Genau diese Verbindung zwischen Kapital und Waffenproduzenten ist den Jungen Grünen ein Dorn im Auge. Deshalb lanciert die Jungpartei gemeinsam mit der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) am 11. April die Kriegsgeschäfteinitiative, welche allen Schweizer Finanzakteuren Investments in Unternehmen wie Rheinmetall Air Defence verbieten will.

Die Aktivist*innen  verteilen den verdutzten Studentinnen und Studenten in Kunstblut getränktes Geld – die Rendite ihrer Spareinlagen bei Grossbanken. Ein Transparent erklärt: Blutiges Geld aus den Kriegen dieser Welt? Auch bei uns erhältlich! – Ihre UBS. «Rüstungskonzernen sollte an Anlässen des Studentenvereins keine Plattform geboten werden» betont Julian Croci, Co-Präsident der Jungen Grünen Zürich und Mitglied der Studentenorganisation VS-ETH.

Nach kurzer Zeit werden die Aktivist*Innen von ETH Sicherheitskräften des Geländes verwiesen. «Offensichtlich wird freie Meinungsäusserung an dieser Hochschule nicht hochgeschätzt», kritisiert Franzini weiter. An von der öffentlichen Hand finanzierten Institutionen muss ein friedlicher Protest und ein offener Diskurs jederzeit möglich sein!

Bilder der Aktion

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
079 781 77 36

Julian Croci
Co-Präsident JGZH
078 949 13 66

Maja Haus
Sekretariat JGS
info@jungegruene.ch

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