Medienmitteilung

Kriegsgeschäfteinitiative: Junge Grüne freuen sich über GSoA-Entscheid

Die Jungen Grünen freuen sich über den Entscheid der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA), die Kriegsgeschäfte-Initiative in Hauptpartnerschaft mit den Jungen Grünen zu lancieren. Die Initiative will alle Investitionen in Kriegsmaterialproduzenten verbieten und stellt einen wichtigen Schritt hin zu einer friedlicheren Welt dar.


An der heutigen Vollversammlung in Solothurn beschloss die pazifistische Organisation, die Initiative zu lancieren. Die Jungen Grünen freuen sich sehr auf die Zusammenarbeit mit der GSoA und haben ihrerseits die Hauptpartnerschaft der Initiative bereits im Januar beschlossen.  
Der globale Waffenhandel wächst weltweit und stellt eine wichtige Ursache für Elend, Krieg und die Flüchtlingskrise dar. «Die Schweiz trägt als wichtige Playerin in der Vermögensverwaltung eine enorm grosse Verantwortung», betont deshalb auch Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen. So investieren Grossbanken wie die UBS oder die CS Milliardenbeiträge in die grössten Waffenproduzenten und schrecken dabei auch vor geächteten Minen und Atomwaffen nicht zurück. Auch Pensionskassen, die Nationalbank oder der Fonds der AHV investieren Geld in Krieg und Tod.

Die Initiative wird am 11. April von der GSoA und den Jungen Grünen als Hauptinitianten lanciert und von den Grünen, SP, und einer grossen Anzahl an NGOs mitunterstützt.

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
079 781 77 36

Maja Haus
Generalsekretariat JGS
sekretariat@jungegruene.ch

Junge Grüne Schweiz | Jeunes Vert-e-s Suisse
Waisenhausplatz 21 | 3011 Bern
www.jungegruene.ch | info@jungegruene.ch