Medienmitteilung

Bundesrat: Stoppt die Subventionen von Billigfliegern!

Aufgrund einer Entscheidung des Internationalen Eisenbahnverband (UIC), werden Zugreisen ins Ausland in Zukunft noch teurer. Gleichzeitig lassen Airlines weiterhin die Allgemenheit ihre Umweltschäden bezahlen. Die Jungen Grünen fordern den Bundesrat dazu auf, Massnahmen zur Förderung des internationalen Bahnverkehrs auszuarbeiten.

 «Wenn wir die Klimaziele COP-21 wirklich erreichen wollen, muss die Politik in der Verkehrspolitik reagieren», ist Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen überzeugt. Mit der Senkung der «RailPlus»-Rabatte werden falsche Anreize gesetzt: Von Zürich nach Wien würde ein Halbtaxbillet nun 98 anstatt 89 Franken kosten, was eine massive Verteuerung bedeutet.  «Während Billigflüge von der Allgemeinheit mitsubventioniert werden, wird beim grenzüberschreitenden Bahnverkehr gespart.» bemängelt Franzini.

Für die Jungen Grünen ist klar: In Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit darf die Bahn als ökologischere Alternative zum Flugzeug auf keinen Fall finanziell benachteiligt werden. «Die 10-15% Preiserhöhung für Besitzer*innen von GA und Halbtax sollten von der SBB querfinanziert werden!» fordert Franzini weiter. Die Jungparteifordern eine komplette Internalisierung aller negativen Umwelt-Externalitäten. «Co2 Austoss, sowie andere Schadstoffe müssen von den Verbrauchern bezahlt werden!» So wird in vielen Ländern eine Ticketgebühr als klimaschützende Massnahme diskutiert. 

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
079 7781 77 36 

Maja Haus
Generalsekretariat JGS
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