Medienmitteilung

Junge Grüne fordern einen AKW-freien Kanton Solothurn

Letzten Herbst fand man im AKW Leibstadt oxidierte Brennstäbe. Von 200 untersuchten Brennstäben wiesen 45 kritische Befunde auf.  Man ging davon aus, dass es sich um ein lokales Kühlungsdefizit in hochbelasteten Brennelementen handelte. Wie wir alle wissen, blieb das AKW bis Mitte Februar vom Netz. Dies kostete die Betreiber pro Tag eine Million Franken. Als es letzte Woche wieder ans Netz ging, gab es wegen der Abgasanlage im Maschinenhaus einen Fehlstart. Die AKW in der Schweiz gleichen einer Garage voller Oldtimer-Autos. Weltweit werden und wurden AKW im Schnitt 29 Jahre betrieben. Unsere sind alle schon über dieses Alter hinaus. Bei der Planung war eine Betriebsdauer von 30 Jahren angedacht. Doch das Volk ist vergesslich, da kann man ja locker noch 30 Jahre anhängen, denken wohl die Betreiber. Das AKW Gösgen ist noch fünf Jahre älter. „Wir erachten den Betrieb des AKW auf Solothurner Boden als gefährliche Feldforschung, an welcher wir als unfreiwillige Versuchskaninchen teilnehmen müssen. Deshalb brauchen wir einen AKW freien Kanton Solothurn“, fordert Samuel Röösli, Co-Präsident der Jungen Grünen Solothurn. „Für einen Ausstieg braucht es eine Offensive der erneuerbaren Energien. Der Kanton muss die Rahmenbedingungen für eine echte Stärkung dieser Branche schaffen. Dies geht nur mit einer starken Vertretung der Grünen in Kanton- und Regierungsrat“, merkt Thomas McAlavey, Vorstand Jungen Grüne Solothurn, an. 

Samuel Röösli
Co-Präsident Junge Grüne Solothrun
076 424 28 96

Thomas McAlavey
Vorstand Junge Grüne Solothurn
079 620 84 50

Herausgeber:
Junge Grüne Kanton Solothurn, Vorstand: Inka Schönenberger, Julia Hostettler, Samuel Röösli, Nina Zumbrunn
www.jungegruene-so.ch | info@jungegruene-so.ch