Medienmitteilung

Junge Grüne wählen neues Co-Präsidium

Die Jungen Grünen haben an ihrer heutigen Mitgliederversammlung in Lausanne einen neuen Co-Präsidenten gewählt. Kevin Morisod wird künftig zusammen mit Judith Schmutz und Luzian Franzini die Jungpartei gegen aussen vertreten. Die Jungpartei stellte zudem die Weichen für die Lancierung der Initiative gegen die Finanzierung von Kriegsmaterialgeschäfte, welche im April mit der GSOA lanciert werden wird. Zudem wurden die Parolen für den 12. Februar gefasst. 

Foto des neuen Co-Präsidiums der Jungen Grünen.

Der 23 jährige Walliser, welcher kurz vor dem Abschluss seines Medizinstudiums steht, möchte sich für mehr Rationalität in der Politik einsetzen «In Zeiten des post-faktischen, wo Trump und faktenfreie Politik wieder salonfähig wird, ist es umso Wichtiger, dass Fakten in der Politik noch etwas zählen», so Morisod.  Dem in Lausanne wohnhaften Studenten ist zudem die internationale Solidarität besonders wichtig. So präsidierte Morisod zuvor eine NGO, welche sich für den Zugang zu medizinischer Behandlung in Schwellenländern aber auch in Lausanne einsetzt.

Panchard, welcher sich seit 2013 im Co-Präsidium der Jungen Grünen Schweiz engagierte, beteiligte sich an vielen nationalen Kampagnen (Gripen, Gotthardröhe und Atomausstieg) und unterstütze die Jungen Grünen in ihrem starken Wachstum. Er stärkte die mediale Präsenz der Jungen Grünen in der Romandie. Dank seiner Arbeit sind die Jungen Grünen die grösste Jungpartei in der Westschweiz.

Die Kriegsgeschäfteinitiative, welche die Jungen Grünen und die GSoA im April gemeinsam mit weiteren Partnerorganisationen im April lancieren wird, will direkte und indirekte Investitionen in Kriegsmaterialproduzenten verbieten. «Renditegetriebene Finanzinstitute nähren die Konflikte, welche die offizielle Schweiz mit diplomatischen Mitteln zu lösen sucht.» bringt Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen die Problemlage auf den Punkt.

Die Jungen Grünen fassten zudem ihre Parolen für die nationalen Abstimmungen vom 12. Februar und sprachen sich einstimmig für die erleichterte Einbürgerung der 3. Generation aus. Bemängelt wurde jedoch, dass die Vorlage nur 0.3% der Bevölkerung betrifft und somit erst der Anfang eines Prozesses sein kann. «Nur eine Schweiz in welcher alle Menschen demokratische Rechte ausüben können ist auch eine demokratische Schweiz», fügt Kevin Morisod, Co-Präsident der Jungen Grünen an.

Ohne Gegenstimme empfehlen die Jungen Grünen auch die Unternehmenssteuerreform 3 zur Ablehnung. Die Abschaffung der Holdingprivilegien ist zwar unbestritten, doch ist die Vorlage völlig überladen. Diese Unternehmenssteuerreform würde den Steuerwettbewerb massiv verschlimmern und zu Abbau im Service Public führen.

Auch der Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds (NAF) wurde abgelehnt. «Die Milchkuhinitiative-light ist völlig überrissen und subventioniert den Strassenverkehr massiv,» kommentiert Judith Schmutz die Vorlage.

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
079 781 77 36 

Kevin Morisod 
Co-Président des JVS
078 623 70 46 

Maja Haus
Koordinatorin JGS
sekretariat@jungegruene.ch

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