Medienmitteilung

Aleppo – die Schweizer Politik ist gefragt

Im Zuge der Kämpfe in der syrischen Stadt Aleppo werden Berichte über Massaker an der Zivilbevölkerung publik. Die Jungen Grünen hielten in Bern eine Mahnwache mit über 100 Teilnehmer*Innen ab und fordern Schweizer Engagement für die syrische Bevölkerung.

Die Schweiz soll sich auf diplomatischer Ebene für einen UNO-Fluchtkorridor im betroffenen Gebiet einsetzen. «Nur wenn möglichst viele Länder Druck auf internationaler Eben ausüben, kann das Leid der teilweise hungernden und obdachlosen Zivilbevölkerung gemildert werden.» erklärt Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen die Forderung der Jungpartei.

Der Bundesrat entschied diese Woche, weitere 2000 Flüchtende aus Syrien aufzunehmen. Die Jungen Grünen begrüssen dieses humanitäre Engagement, sind jedoch über die tiefe Anzahl enttäuscht und fordern die schnelle und unbürokratische Aufnahme von 50 000 Schutzsuchenden aus dem Kriegsgebiet. «Ein reiches Land wie die Schweiz ist fähig weitere 50 000 Flüchtende aufzunehmen» ist Judith Schmutz, Co-Präsidentin der Jungen Grünen überzeugt. Zudem braucht es Schweizer Hilfsgüterlieferungen in die Krisenregion.

Bilder Mahnwache der Jungen Grünen 14.12 Bern Bahnhofplatz:

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
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Maja Haus
Generalsekretariat JGS
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Junge Grüne Schweiz | Jeunes Vert-e-s Suisse
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