Medienmitteilung

Junge Grüne fordern Streichung des Masseneinwanderungsartikels

Der Nationalrat entscheidet sich für den «Inländervorrang light» und will die Masseneinwanderungsinitiative somit EU-Konform umsetzten. Die Jungen Grünen begrüssen dieses Vorgehen, fordern jedoch die komplette Streichung des Artikels.

Dank den Grünen wurde auch der Kommissionsvorschlag, welcher Familiennachzug aus Drittstaaten kontingentieren wollte, abgelehnt. Für Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen ist klar: «Das Schweizer Volk stimmte am 13. Februar 2013 nicht für die Kündigung der Bilateralen.» Mit einem Millionenbudget und falschen Versprechungen kam ein äusserst knapper und demokratisch fragwürdiger Entscheid zustande. Während Rechtspopulisten wie die SVP zum Problem des steigenden Landverbrauchs und den vollen Zügen lediglich Worthülsen und Schuldzuweisungen machen kann, sammelten die Jungen Grünen just 125 000 Unterschriften für ihre Zersiedelungsinitiative und setzen somit bei den Ursachen an.

Judith Schmutz
Co-Präsidentin JGS
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Luzian Franzini
CO-Präsident JGS
079 781 77 36

Maja Haus
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