17.09.2016

Medienmitteilung

Ship of Tolerance toleriert Glencore

Die Jungen Alternativen Zug unterstützt von Nonproft Organisation Multiwatch, haben am letzten Samstag, vor dem Eingang zum Podium des Projektes «Ship of Tolerance» auf das skandalöse Sponsoring von Glencore aufmerksam gemacht. Mit einem Transparent «YOUR MONEY KILLS» und einem erklärenden Flyer dazu haben wir auf das Blutgeld aufmerksam gemacht, welches diesem tollen Projekt einen bitteren Nachgeschmack verleiht.

Dank dem grossen Einsatz von unzähligen Freiwilligen wird mit diesem Projekt Toleranz im ganzen Kanton Zug sichtbar. Dem Image des Projektes wird jedoch durch den menschenrechtsverachtenden Grosskonzern Glencore geschadet. Der Konzern versucht mit einem solchen Sponsoring von der blutigen Ausbeutung, unmöglichen Arbeitsbedingungen und dem zerstören der Umwelt abzulenken.

Neuste Berichte aus Sambia und Kolumbien zeigen auf, wie skrupellos Glencore im internationalen Handel vorgeht. In Sambia ist seit langem bekannt, dass Glencore die Anwohner seiner Kupferfabrik fahrlässig exzessiven Abgasmengen ausgesetzt hat. Glencore hat sich vorsätzlich den Umweltschutzrichtlinien entzogen, was tragischerweise mehrere Menschenleben gefordert hat. Zudem hat gerade kürzlich Glencore den Staat Kolumbien verklagt, weil sich Kolumbien gegen einen unfairen und ausbeuterischen Vertrag zur Wehr setzt.

Wie erwartet hat Glencore sich am Podium versucht herauszureden. Mit Aussagen wie «Wir versuchen nach Möglichkeit tödliche Unfälle zu vermeiden» oder «Wir halten uns zumindest an regionale Standards» zeigten Sie jedoch Ihr wahres Gesicht.

Die Jungen Alternativen Zug kritisieren dieses Sponsoring aufs schärfste und fordern Glencore auf, ihre ausbeuterischen und menschenrechtsverachtenden Machenschaften per sofort einzustellen. Es darf nicht sein, dass Geld, welches Menschenleben gefordert hat, bei einem solchen Projekt toleriert wird!

Für die internationale Toleranz, für die Menschenrechte, gegen Ausbeutung!

Konradin Franzini, Co-Präsident Junge Alternative Zug

Flyer der Aktion

 

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Konradin Franzini
Co-Präsident Junge Alternative Zug
ko.franzini@hotmail.ch
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