Medienmitteilung

Das Recht auf Familie ist nicht verhandelbar!

«Der Nationalrat wehrt sich gegen den Vorschlag der SPK-N und bekennt sich zum Recht auf Familie. Die Jungen Grünen unterstützen diesen Entscheid und fordern einen unbeschränkten Familiennachzug für alle in der Schweiz ansässigen Menschen.

Während an den schweizer Grenzen die Genfer Flüchtlingskonvention mit Füssen getreten wird, lehnte immerhin der Nationalrat heute den Vorschlag der SPK-N zur Abschaffung des Familiennachzugs für vorläufig aufgenommene Asylsuchende ab. Die Gegenstimmen zu diesem vernünftigen Entscheid sind jedoch einmal mehr ein Beweis für die inkonsequente Politik des bürgerlichen Lagers: Obwohl vor allem von Rechts die Familie als der zentrale Wert und Kern unserer Gesellschaft hochgehalten wird, wollen gerade die rechtskonservativen Kräfte dies für Asylsuchende verunmöglichen. «Jeder Mensch hat das Recht, seine Liebsten in Sicherheit zu wissen» betont Judith Schmutz, Co-Präsidentin Junge Grüne Schweiz .

Für die Jungen Grünen ist klar: Diese weltweite humanitäre Katastrophe muss gestoppt werden. So unterstützen sie auch den Protestbrief «Recht auf Familie» des Vereins gegen Grenzen, welcher den Nationalrat zur Ablehnung dieses Gesetzes auffordert. Weiter fordern die Jungen Grünen, dass der Bundesrat die Migrationskrise endlich von einer rational-humanistischen Perspektive betrachtet. «Die Jungen Grünen werden sich als konsequent solidarische Kraft weiterhin gegen jegliche Art von Migrationshindernissen einsetzen,» verspricht Luzian Franzini, Co-Präsident Junge Grüne Schweiz.

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
079 781 77 36

Judith Schmutz
Co-Präsidentin JGS
079 665 81 65

Maja Haus
Generalsekretariat JGS
sekretariat@jungegruene.ch


 

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