21.03.2014

Medienmitteilung

Junge Alternative Zug protestieren gegen Briefkastenfirmen

Am Samstag, 21. Mai 2016 führten die Jungen Alternativen in Zug eine Aktion zu den Panamapapers durch. Als Steuerbehörde und Briefkasten verkleidet jagten Aktivist*Innen durch die Stadt und verteilten Flyer. Damit protestiert die Jungpartei gegen unmoralische Steuervermeidung und Steuerhinterziehung, welche durch die Veröffentlichung der „Panama Papers“ endlich wieder zum Gesprächsthema wurde. Der Kanton und die Stadt Zug stellt eine Hochburg für internationale Holdinggesellschaften und Steuervermeidungskonstrukte dar. So sind in Zug über 700 Briefkastenfirmen ansässig, von welchen einige in den geleakten Panamapapers erwähnt werden.

Durch die weltweiten und auch in Zug angewendeten Steuerpraktiken werden jährlich mehrere hunderte Milliarden an den Staaten vorbeigeschleust. Dieses Geld fehlt schlussendlich in wichtigen staatlichen Institutionen wie beispielsweise der Bildung oder dem Gesundheitswesen.

Die Jungpartei fordert ein faires Steuersystem. Die Politik in Zug und auf der ganzen Welt muss Rahmenbedingungen schaffen, welche dieses unmoralische „Steuerdumping“ verunmöglichen. Wir fordern die Unternehmen auf, menschliche Werte vor den globalen Wettbewerb zu stellen und durch eine faire Besteuerung einen Beitrag zu leisten – und zwar dort, wo der effektive Mehrwert erwirtschaftet wird.


Die Jungen Alternativen Zug haben dem Steuerdumping und den Briefkastenfirmen den Kampf angesagt. Und wir werden weiter kämpfen, bis auch der letzte Rappen an Schwarz- und Graugeld fair besteuert wird.

 

Kontakt:

Konradin Franzini
Co-Präsident JA Zug
079 523 38 56

Junge Alternative Zug | Metallstrasse 5 | CH - 6300 Zug
www.jungegruene.ch/zg | junge.alternative@gmx.ch