Medienmitteilung Junge Alternative Zug
Korruptionsenthüllungen in den Panama Papers: Junge Alternative wird Verbot von Zuger Briefkastenfirmen prüfen
Die «Panama Papers» offenbaren die Korruption und die gewaltigen Dimensionen der legalen und illegalen Steuerflucht. Aber egal ob die Steuertricks legal sind oder nicht, es macht Geld aus dubioser Herkunft nicht sauberer.
?Die jüngsten Enthüllungen in Panama zerren schonungslos die perversen Praktiken des heutigen Offshore-Finanzsystems ans Licht. Die Junge Alternative fordert das Austrocknen dieses Korruptionssumpfs und einen steuerkonformen, transparenten Finanzplatz. Leider stehen die konservativen bürgerlichen Parteien immer wieder auf die Bremse. Sie wollen weder die Verwendung von unversteuerten Geldern sanktionieren noch die Hürden für Geldübertragungen aus bzw. in Steueroasen erhöhen.
«Die einzig legitimen Briefkastenfirmen sind Firmen, die Briefkästen herstellen.»
Jonas Feldmann, Vorstandsmitglied der Jungen Alternative
Im Lichte der «Panama Papers» werden die bürgerlichen Laisser-Faire-Turbos zwar in Erklärungsnotstand kommen. Doch nur konsequente Reformen können den Steuerhinterziehungssumpf austrocknen. Die Junge Alternative wird prüfen, ob ein Verbot für Briefkastenfirmen auf kantonaler Ebene möglich ist und welche demokratischen Instrumente sich dafür eignen.

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