Medienmitteilung

Unseren Einsatz für ein friedliches Zusammenleben braucht es mehr denn je

Die Jungen Grünen sind betroffen über die schrecklichen Ereignisse in Brüssel und möchten den Angehörigen ihr tiefstes Beileid aussprechen. Gleichzeitig zeigt dieser Terroranschlag einmal mehr die Schrecken auf, vor denen Millionen von Menschen zurzeit auf der Flucht sind.

Die Jungen Grünen Schweiz sind über die globale Sicherheitslage besorgt. Tagtäglich sterben weltweit über 1500 Menschen an den Folgen von Krieg und Terror. Die politischen Verantwortlichen stehen nun in der Pflicht, vernünftig und im Interesse der Menscheit zu handeln. Terror lässt sich nicht mit Waffengewalt bekämpfen, er ist nämlich eine direkte Reaktion auf ebendiese. Die Interventionen in Irak, Lybien oder Afghanistan haben gezeigt, dass der Terror ein komplexes und vielfältiges Phänomen ist. Er ist immer im Kontext globaler Wirtschaftsverhältnisse und dem Verhältnis zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu betrachten.

So gehört die Schweiz zu denjenigen Industriestaaten, die dank Waffenexporten an Krieg und Elend mitverdienen. Eine wirkliche und ehrliche Terrorismusbekämpfung fokussiert sich auf ein global gerechteres Wirtschaftssystem, das Verbot von Waffenexporten und das Bemühen, in Europa keine Paralellgesellschaften entstehen zu lassen. Die Jungen Grünen setzen sich weiterhin für eine pazifistische und soziale Weltgemeinschaft ein.

Judith Schmutz
Co-Präsidentin JGS
+41 79 665 81 65

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
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Co-Präsident JGS
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