Auch die Jungen Grünen sind gegen die Heiratsstrafe. Es sollte nicht so sein, dass Verheiratete steuerlich benachteiligt werden.

Medienmitteilung

Junge Gruene erklaeren Nein zur CVP-Ehe-Initiative

Junge Grüne erklären ihr Nein zur CVP-Ehe-Initiative

Auch die Jungen Grünen Bern sind gegen die Heiratsstrafe. Es sollte nicht so sein, dass Verheiratete steuerlich benachteiligt werden. Die Jungen Grünen sehen die Lösung allerdings in der Individualbesteuerung. "Wir halten die Individualbesteuerung für die richtige Lösung", sagt Elisabeth Dubler, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Kanton Bern. "Durch diese würde eine faire Besteuerung unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erreicht." Die CVP-Initiative verhindere jedoch die Individualbesteuerung.

Die Initiative habe aber noch einen weiteren Haken: Die Initiative enthält die Definition der Ehe als Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau. "Solch eine strikte Definition in die Verfassung zu schreiben, sehen wir als rückständig und als krasse Diskriminierung für rund  500'000 LGBT-Menschen in der Schweiz an", meint Michael Ogi, Co-Präsident der Jungen Grünen Bern. "Wir stehen ein für »Ehe für Alle« das Recht eine Ehe einzugehen darf nicht von der sexuellen Orientierung abhängig sein! " Deshalb setzen sich die Jungen Grünen Bern für ein Nein zur CVP-Initiative "Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe" ein. 

Elisabeth Dubler

Co-Präsidentin Junge Grüne Bern

Tel. 078 756 38 70



Michael Ogi

Co-Präsident Junge Grüne Bern

Tel. 079 175 87 22

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