Medienmitteilung

Mitgliederversammlung: Alpenschutz ist nicht verhandelbar

Die rund 80 anwesenden Mitglieder haben an der heutigen nationalen MV auf dem Hunziker Areal (Mehr als Wohnen) in Zürich den Weg einer pointierten gesellschaftsliberalen, ökologischen und sozialen Politik bestätigt. Zudem haben die Jungen Grünen die Parolen für den Abstimmungssonntag vom 28. Februar gefasst. Dabei sticht heraus: Der Alpenschutz ist nicht verhandelbar!

Die Grüne Rolle in der Opposition
Grüne Politik wird in Zukunft noch mehr auf der Strasse stattfinden, die Oppositionspolitik muss gestärkt werden. Der sich abzeichnenden, rechts-konservativen Ausgrenzungspolitik von National- und Bundesrat werden wir mit allen möglichen direktdemokratischen Mitteln entgegentreten. Mit der Zersiedelungsinitiative haben die Jungen Grünen zudem ein Instrument in der Hand, das sowohl der Zubetonierung den Riegel vorschiebt als auch alternative Wohn- und Lebensformen ermöglicht.

Alpenschutz ist nicht verhandelbar
Jede Erhöhung des Alpentransitverkehrs ist verfassungswidrig und eine Lastwagenflut würde zukünftig die Schweiz überrollen. Die vom Bundesrat proklamierte Einspurlösung ist eine Mogelpackung sondergleichen. Es gäbe genügend sinnvolle Verbesserungen um den jetzigen Tunnel sicherer zu machen (Stichwort: Mittelleitplanke oder Tempo Reduktion), welche bereits im Parlament verhandelt, von den Tunnelturbos jedoch stets bekämpft worden sind. Die Jungen Grünen sagen deshalb einstimmig Nein zur 2. Strassenröhre und Nein zu 2 Millionen Lastwagen am Gotthard.

Mit Essen spielt man nicht
Spekulation ist in allen Bereichen unnötig und dient nur den Superreichen und Finanzkonzernen zur Bereicherung auf Kosten der Ärmsten. Besonders gravierend sind die Auswirkungen der Nahrungsmittelspekulation. Sie treibt die Preise von Grundnahrungsmittel in die Höhe, was insbesondere in den Entwicklungsländern Hunger und Elend verschlimmert. Im Anschluss an die Präsentation durch die Initianten beschlossen die Jungen Grünen einstimmig die Ja-Parole.

Ebenso deutlich (einstimmig) wurden die Nein-Parolen zur Durchsetzungs- und homophoben CVP-Initiative gefasst.

COP21 – deutliche Reduktionsziele gefordert
Auch wenn die grossen öffentlichen Kundgebungen in Paris aus bekannten Gründen abgesagt wurden, darf nicht nur hinter verschlossenen Türen über die Klimapolitik verhandelt werden. Die aktuelle „nach-mir-die-Sintflut-Politik“ wird die zukünftigen Generationen vor grosse Herausforderungen stellen. Deshalb ist es höchste Zeit, nun endlich einen globalen Vertrag mit deutlichen Emissions-Reduktionszielen abzuschliessen.

Positionspapier Klimapolitik – Junge Grüne

Andreas Lustenberger
Co-Präsident JGS
076 523 80 38

Lena Frank
Co-Präsidentin JGS
079 586 70 55

Maja Haus
Koordinatorin JGS
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