Im Herbst 2013 haben die Jungen Gru?nen in nur einem Tag eine Initiative fu?r die bessere Nutzung der Flachda?cher in der Stadt Luzern zu Stande gebracht. U?ber 1000 Unterzeichnende fordern Solaranlagen, Dachterrassen und Begru?nung auf den Flachda?chern. Dank der Initiative der Jungen Gru?nen besteht nun ein Gegenvorschlag, der den Energiefonds der Stadt mit substantiellen finanziellen Mitteln ausstattet und die Energiewende vorantreibt.

Medienmitteilung

Junge Grüne ermöglichen die Luzerner Energiewende

Flachdach-Initiative

Junge Grüne ermöglichen die Luzerner Energiewende

Im Herbst 2013 haben die Jungen Grünen in nur einem Tag eine Initiative für die bessere Nutzung der Flachdächer in der Stadt Luzern zu Stande gebracht. Über 1000 Unterzeichnende fordern Solaranlagen, Dachterrassen und Begrünung auf den Flachdächern. Dank der Initiative der Jungen Grünen besteht nun ein Gegenvorschlag, der den Energiefonds der Stadt mit substantiellen finanziellen Mitteln ausstattet und die Energiewende vorantreibt.

Die Jungen Grünen trafen mit der Flachdach-Initiative den Nerv der Luzernerinnen und Luzerner: Nur so lässt sich der Sammelerfolg erklären. Eine nachhaltige Energiepolitik ist offensichtlich ein breites Anliegen in der Bevölkerung. Es ist nicht das erste Mal, dass die Jungen Grünen in der Stadt Luzern einen wichtigen Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen Energiepolitik leisten: Die erste Initiative der Jungpartei „Luzern mit Strom ohne Atom“ führte zum Atomausstieg der Stadt Luzern.

Der Gegenvorschlag überzeugt

Der Stadtrat hat einen Gegenvorschlag erarbeitet, welcher das Initiativkomitee überzeugt. Eingebettet in einen Katalog von Massnahmen zur Energieförderung und Verbesserung der Luftqualität wurde in der Revision des Energiereglements aufgezeigt, dass beim Solarstrom noch ein grosses Potenzial besteht. Der Energiefonds wird deshalb schrittweise erhöht: nächstes Jahr um 500‘000.-, 2017 auf 575‘000.-, 2018 auf 975‘000.- und ab 2019-21 auf 1.375 Millionen Franken. So kann sichergestellt werden, dass die beschlossenen Förderziele erreicht werden.

Anliegen der Initiative wurden berücksichtigt

Auch ausserhalb der Kompetenz des Stadtrates hat sich einiges getan: neue Richtlinien (MuKen 2014) zum Neu- und Umbau von Häusern sowie ein Solarkataster wurden erstellt. Damit sind zentrale Anliegen der Initiative berücksichtigt.

Laurin Murer, Initiant und Grossstadtrat, sagt dazu: „Mit dem Gegenvorschlag wird grundsätzlich das gleiche Ziel erreicht, wie mit unserer Initiative. Wir können deshalb die Initiative mit gutem Gewissen zurückziehen.“

Gegenvorschlag bietet Vorteile gegenüber der Initiative

Das Kernanliegen der Jungen Grünen – Energieförderung, Umweltschutz und Lebensqualität in der Stadt miteinander zu verbinden – sehen die Jungen Grünen im Gegenvorschlag erfüllt. Der Gegenvorschlag bietet sogar Vorteile gegenüber der Initiative:

  1. Die Solarförderung ist nicht nur auf Flachdächern, sondern auch auf Schrägdächern sowie Geländern oder

    Brüstungen möglich (vorbehalten bauliche, technische und denkmalerische Aspekte)

  2. Der Gegenvorschlag ist berechnet, ausformuliert und tritt bereits am 1. Januar 2016 in Kraft

Starker Energiefonds dank den Jungen Grünen

Zusammen mit einer zweiten Initiative der Jungen Grünen, „Luzern mit Strom ohne Atom“, hat die Flachdach-Initiative der Stadt Luzern zu einem starken Energiefonds und einer wirkungsvollen Förderung Erneuerbarer Energien verholfen. Die Jungen Grünen freuen sich, dass ihre Politik Früchte trägt und die Energiewende ermöglicht.