Mitgliederversammlung: Nationale Parolen

Medienmitteilung

Mitgliederversammlung: Nationale Parolen

Drei mal JA und einmal Stimmfreigabe – das sind die Parolen der Rund 60 anwesenden Jungen Grünen. Zudem ist für die Jungen Grünen nach dem RPG 2 Desaster klar, die Zersiedelungsinitiative ist das einzige Mittel um die Zubetonierung der Schweiz zu stoppen.

Die zweite Jung Grüne Mitgliederversammlung im 2015 war Bestandteil des ersten Auffahrtscamps. Während vier Tagen lauschten rund 50 Junge Grüne aus der ganzen Schweiz spannenden Referentinnen und Referenten, erlebten hitzige Diskussionen über den Islam in der Schweiz und engagierten sich aktiv in den unterschiedlichsten politischen Workshops.

Nach RPG 2 Desaster – Zersiedelungsinitiative als die Lösung
Die Jungen Grünen sind konsterniert über den Vorschlag aller Kantone, die zweite Etappe der RPG Revision zu sistieren. Andreas Lustenberger, Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz, bringt es auf den Punkt: „Die Kantone verhindern einen wirksamen Kulturlandschutz und fördern mit ihrer Haltung weiterhin die ungebremste Zersiedelung." Damit ist klar, die von den Jungen Grünen lancierte Zersiedelungsinitiative ist das einzige Mittel um die Zubetonierung der Schweiz zu stoppen.

Abstimmungen #14Juni – 3 x Ja & 1 x Stimmfreigabe
Eine klare Sache: Die Jungen Grünen sagen einstimmig JA zur Stipendieninitiative, denn die Bildungschancen dürfen nicht vom Portemonnaie abhängen. Grossmehrheitlich war der Entscheid zu Gunsten des revidierten Radio- und Fernsehgesetzes. Auch die Diskussion über die Erbschaftssteuer verlief ganz klar in eine Richtung. Co-Präsidentin Lena Frank: „ Wer einen Sinn für Gerechtigkeit hat, sagt Ja zur Erbschaftssteuer, denn sie hilft die Vermögen gerechter zu verteilen“. Kontrovers wurde es bei der Präimplantationsdiagnostik (PID). Bevor die Diskussion in eine ausführliche Sternstunde Philosophie verkam, obsiegte ein Antrag auf Stimmfreigabe knapp.

NEIN zum Schnüffelstaat
Nachdem die Jungen Grünen bereits vor einem Jahr das Referendum zum Büpf beschlossen hatten, fiel nun auch der Entscheid zum eventuellen Referendum gegen das verschärfte Nachrichtendienstgesetz einstimmig. Für die Jungen Grünen ist klar: Wir wollen keinen Überwachungsstaat à la „1984“.

Andreas Lustenberger
Co-Präsident JGS
076 523 80 38

Lena Frank
Co-Präsidentin JGS
079 586 70 55

Melanie Nobs
Koordinatorin JGS
sekretariat@jungegruene.ch

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