Junge Grüne erfreut über gutes Resultat von Regierungsratskandidatin Irina Studhalter
Erfreut nehmen die Jungen Grünen Kanton Luzern das Wahlresultat von Regierungsratskandidatin Irina Studhalter entgegen. Auch sind die Jungen Grünen insgesamt eine starke Jungpartei im Kanton Luzern. Die 11‘808 Stimmen für Studhalter sind ein Achtungserfolg und bestätigen, dass der junggrüne Wahlkampf einen Nerv traf und die Anliegen der Partei auf offene Ohren stiessen. Um den Weg zu einem linken Regierungsratssitz zu ebenen, verzichten die Jungen Grünen auf einen zweiten Wahlgang.
„Ich konnte in diesem Wahlkampf zeigen, dass Politik nicht nur von 50-jährigen Herren in Anzug und Krawatte betrieben wird. Die Luzernerinnen und Luzerner haben gemerkt, dass Politik frisch und knackig sein kann. Damit habe ich mein Ziel erreicht“, sagt Studhalter.
Die Jungen Grünen sind sehr zufrieden nach einem aktiven Wahlkampf. „Wir waren eindeutig die präsenteste Jungpartei und haben mit vielen Aktionen immer wieder inhaltliche Akzente gesetzt und Anliegen platziert“, kommentiert Co-Präsident Gian Waldvogel.
Kein 2. Wahlgang
Die Jungen Grünen werden auf einen 2. Wahlkampf verzichten. Sie ebnen damit den Weg zu einem linken Sitz in der Regierung. „Der Regierungsrat braucht zwingend eine linke Stimme. Ich empfehle allen Wählerinnen und Wählern deshalb – wer auch immer ins Rennen steigt – die linken Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl “, so Irina Studhalter.
Junge Grüne bedauern Rechtsrutsch im Kantonsrat
„Die Jungen Grünen haben mit ihren Listen überzeugt und hervorragende Resultate erzielt in Luzern- Land, Hochdorf und der Stadt. Die allgemeine politische Tendenz im Kanton bereitet uns jedoch Kopfschmerzen“, resümiert Fabian Takacs, Co-Präsident der Jungen Grünen Kanton Luzern.
Die Jungen Grünen befürchten deshalb einen verstärkten Druck auf die öffentliche Hand, ausgelöst durch den Sparwahn der bürgerlichen Parteien. Die Resultate bestätigen die bürgerlichen Parteien in ihrer Fehlstrategie.