21.03.2014

Medienmitteilung

Sparmassnahmen: Goldene Nase und glänzender Tunnel

Sparmassnahmen: Goldene Nase und glänzender Tunnel

Unter dem Deckmantel der Entlastung, schröpft der Zuger Regierungsrat den Mittelstand und die weniger gut betuchten, verdient sich selbst wohl aber eine goldene Nase und baut einen glänzenden Tunnel für eine Milliarde.

Fabienne Widmer, Vorstandsmitglied der Jungen Alternativen Zug bringt es auf den Punkt.  „Die heute vom Zuger Regierungsrat veröffentlichten Spassmassnahmen sind haarsträubend.“ Mit den geplanten Massnahmen schadet der Regierungsrat dem Kanton Zug nachhaltig. Es sind neben den dramatischen Sparbemühungen in der Bildung oder bei sozial Schwächeren, auch Kürzungen im Bereich des Breitensportes und der Jugendförderung (J&S).

Tiefsteuerpolitik ist gescheitert
Die jahrelang betriebene Tiefsteuerpolitik der Zuger Bürgerlichen ist grandios gescheitert. Durch unzählige Steuersenkungen konnten internationale Firmen und Aktionäre sich auf unverschämte Art und Weise Vorteile verschaffen; die Zeche bezahlen nun alle Zugerinnen und Zuger.

Goldene Nase und glänzender Tunnel
Während die gesamte Bevölkerung sparen soll, klotzt die Zuger Regierung mit überdimensionalen Projekten wie dem 1-Milliarde-Stadttunnel munter weiter. Dieses Verhalten ist aus Sicht der Jungen Alternativen eine beispielslose Verhöhnung der Zuger Bevölkerung. Wir unterstützen deshalb die Forderung der Alternativen – die Grünen, das Regierungsratsgehalt um 10% zu kürzen. Kein Verständnis haben wir auch für den geplanten Abgang des Finanzdirektors nächsten Herbst nach Bern. Kapitäne die ihr Schiff auf Grund laufen lassen und es dann als erstes erlassen, gehören anscheinend nicht mehr zur Seltenheit.

Fabienne Widmer
Vorstand Junge Alternative
079 702 90 96

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