Medienmitteilung

Gemeinsam gegen die Verkleinerung des Einwohnerrates

Die Krienser Jungparteien von rechts bis links engagieren sich gemeinsam für den Erhalt der Einwohnerratsgrösse von 36 Sitzen. Mit diesem Schulterschluss wehren sie sich gegen den Angriff der FDP auf die Krienser Demokratie. Sie sehen in der FDP-Initiative „Verkleinerung der Mitgliederzahl des Einwohnerrates Kriens“ einen Versuch, Jungparteien aus dem Parlament zu verdrängen.

 

Die Zusammensetzung des Krienser Parlaments ist einmalig. In fast keinem anderen Gemeindeparlament gibt es so viele Klein- und Jungparteien. Neben den gewohnten Parteien finden sich im Krienser Parlament die JCVP (mit Davide Piras), die Jungen Grünen (mit Fabian Takacs), die JUSO (mit Yasi Manoharan) sowie die GLP (mit Pascal Meyer). Sogar die FDP hat mit Kevin Hofstetter und Mara Dalla Bona zwei Jungpolitikerinnen in ihren Reihen. Auch diese würden bei einer Annahme der Initiative aus dem Parlament gedrängt.

Plumper Stimmungsfang in Zeiten des Sparwahns

Fabian Takacs (Junge Grüne) spricht Klartext:  „Diese Initiative ist als wohlwollendes Kostensenkungsinstrument getarnt, entpuppt sich aber bei näheren Betrachtung als populistischer Stimmungsmache in Zeiten des Sparwahns und ist plumper Stimmenfang im Vorfeld der Kommunalwahlen 2016.“ Die Argumente der Initianten sind fadenscheinig. Darum lehnen auch alle Parteien ausser der FDP sowie der Gemeinderat die Initiative ab.

36 Sitze sind notwendig und richtig

Dank der Sitzzahlerweiterung im Jahre 2008 konnte die Schulpflege aufgehoben und zugunsten einer viel günstigeren einwohnerrätlichen Bildungskommission ersetzt werden (jährliches Einsparungsvolumen von ca. 40‘000 CHF). „Diese Tatsache zeigt, dass die Initianten sich den Fakten selbst nicht bewusst sind“ sagt Yasi Manoharan (Juso) und meint weiter „es geht den Initianten nur um Effekthascherei auf Kosten der Jungparteien“.

Nur 0.0086% Einsparungspotential

Bei einer Annahme der Initiative würde die Gemeinde weniger als 0.0086% ihres Gesamtaufwandes sparen. Dieses lächerliche Einsparungspotential riskiert eine gut funktionierende und bewährte Gemeindepolitik. Patrick Koch (SVP) meint: „Diese Initiative gefährdet unser gut funktionierendes Milizparlament mit allen seinen ehrenamtlichen Mandatsträgern“.

Jungparteien bringen frischen Wind

Mit ihrem Engagement setzen sie sich für die Anliegen junger Menschen in unserer Gemeinde ein. Dieser Einsatz steht auf dem Spiel. Davide Piras (JCVP): „Eine Verkleinerung des Einwohnerrats geht zu Lasten der jungen Generation. Jungpolitiker sehen Kriens meistens aus einer anderen Optik, was im Parlament schlussendlich zu generationsübergreifenden und breit abgestützten Lösungen führt.“

Standaktionen, Plakate und Flyer

Die vier Parteien werden sich mit allen Mitteln gegen die Initiative zur Wehr setzen. Mit einem gemeinsamen Plakat sowie verschiedenen Standaktionen werden sie die Krienser Bevölkerung auf die negativen Konsequenzen der Initiative aufmerksam machen. Es ist auch noch eine Aktion geplant.

Unter folgendem Link finden Sie die Medienmitteilung im PDF-Format: MM_Junge gegen den Demokratieabbau in Kriens.pdf

Hier finden Sie das offizielle Abstimmungsplakat:

Bei Fragen richten sie sich gerne an folgende Vertreter

Freundliche Grüsse

Fabian Takacs (Junge Grüne), Davide Piras (JCVP) und Yasi Manoharan (Juso)

 

 

 

Fabian Takacs (Junge Grüne)

fabian.takacs@jun gegrueneluzern.ch

078 625 06 44

 

Davide Piras (JCVP)

davide.piras@hispeed.ch

079 621 14 50

 

Yasi Manoharan (Juso)

yasi.juso@gmail.com

079 580 15 92