21.03.2014

Medienmitteilung

Kein Handel mit der Peitschen-Diktatur Saudi-Arabien

„Je suis Charlie“ – der Satz steht für die Freiheit jedes Menschen, seine Meinung ungestraft kund zu tun. Es bleibt aber Lippenbekenntnis, wenn diese Freiheit nicht auch in allen Ländern der Welt gilt. Krasses Beispiel für die Missachtung der Meinungs- und Medienfreiheit ist Saudi-Arabien, das den Blogger Raifa Badawi, wegen seiner liberalen Ansichten kürzlich zu zehn Jahren Gefängnis und zu 1‘000 Peitschenhieben verurteilt hat – 50 Schläge jeden Freitag nach dem Gebet und das 20 Wochen lang. Der Kampf für die Meinungsfreiheit ist erst dann glaubwürdig, wenn sich Politik und Wirtschaft in der Schweiz auch für Raifa Badawi einsetzt.

Die Junge Alternative Zug fordert daher von allen Zuger Rohstofffirmen, den Handel mit Saudi-Arabien ab sofort auszusetzen. „Boycot Saudi-Arabia!“ Nur ein Wirtschaftsboykott, der Verzicht auf jeglichen Handel mit saudischem Erdöl und Erdölprodukten, wird in diesem autokratischen Staat zu einem Umdenken führen. Solange die Petrodollars fliessen, werden die Menschenrechte mit Peitschen zerschlagen. Die Junge Alternative Zug fordert von Landammann Heinz Tännler und von Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel, dass der Regierungsrat in diesem Sinne bei den Zuger Rohstofffirmen vorstellig wird. 

Die Menschenrechte sind unteilbar. Die Junge Alternative Zug setzt sich dafür ein, dass sie überall auf der Welt eingehalten werden. „Nous sommes Raif“.

Berichte zum Thema:
Artikel Zugerzeitung

Artikel NZZ

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