Gerechtere Lastenverteilung im Aargau

Medienmitteilung

Medienmitteilung Junge Grüne Aargau

Gerechtere Lastenverteilung im Aargau

Die Jungen Grünen Aargau nehmen erfreut zur Kenntnis, dass sich die Gruppe „Aarburg solidarisch“ gegründet hat und sich für mehr Gerechtigkeit und Verständnis rund um die Themen Asyl, Sozialleistungen und deren Finanzierung engagieren will. Schon im Juni 2014 kritisierten die Jungen Grünen Aargau das Verhalten der "Protest-Grill-Party".

Kosten steigen, arme Gemeinden werden allein gelassen

Gemeinden mit hohen Kosten im sozialen Bereich, wie Aarburg, werden mit ihrer Verantwortung alleine gelassen und durch das aktuelle System regelrecht bestraft, dass sie sich für die sozial Schwachen und Flüchtlinge sorgen. Reiche Gemeinden, wie Oberwil-Lieli, können sich währenddessen von ihrer gesellschaftlichen Verantwortung drücken. Es braucht deshalb eine faire Verteilung der Sozialkosten und korrigierende Massnahmen im Immobilienmarkt und Raumplanung.
Die Jungen Grünen Aargau fordern, dass sich reiche Aargauer Gemeinden mehr engagieren müssen und sich nicht mehr in ihren Reichen-Ghettos von der gesellschaftlichen Realität verstecken dürfen.

 

Junge Grüne planen Initiative

Die Jungen Grünen Aargau haben sich an ihrer Strategiesitzung im Oktober (http://www.jungegruene.ch/medienmitteilung/547) für ein kantonales Projekt entschieden, welches sich genau mit diesen Themen befasst. Konkret geht es um:

  • günstigen Wohnraum in jeder Gemeinde
  • faire Aufteilung der Sozialkosten
  • soziale Durchmischung im Aargau
  • Aufnahme von Asylbewerber in jeder Gemeinde

 

Einen definitiven Entschluss zur Lancierung einer kantonalen Volksinitiative wird es an der Generalversammlung vom 31. Januar in Wettingen geben.

Itamar Piller
Präsident
078 657 82 16
itamar.piller@jungegruene.ch