Abstimmung vom 30. November 2014

Medienmitteilung

Abstimmung vom 30. November 2014

Die Jungen Grünen Aargau sind sehr erfreut über das Abstimmungsresultat der Ecopop-Initiative, besonders, dass sie im Kanton Aargau derart wuchtig verworfen wurde. Das Aargauer Stimmvolk hat erkannt, dass es in Sachen Umweltschutz bessere Massnahmen gibt, als einen Zuwanderungsstopp.

Es ist Zeit für funktionierende Massnahmen, wie eine Stärkung des Fuss- und Veloverkehrs, die Abschaffung des Pendlerabzuges, ein funktionierendes Raumplanungsgesetz zum Schutz des Kulturlands und einer zielgerichteten Standortpolitik, welche die Bedürfnisse der ganzen Bevölkerung wahrnimmt anstatt nur für globale Grosskonzerne und Grösstverdiener denkt.

 

Décroissance ist das richtige Mittel

Das Thema Wachstum ist nach der Abstimmung noch lange nicht vom Tisch: Die Jungen Grünen Aargau werden zukünftig vermehrt Vorstösse in Richtung Nullwachstum und Minuswachstum in Angriff nehmen. Das radikale Anliegen ist nötig, da die verfehlte bürgerliche Wirtschaftspolitik keine Rücksicht nimmt auf die natürlichen Ressourcen der Erde und Quantität vor Qualität setzt.

Die Jungen Grünen Aargau werden versuchen, die Diskussion rund um das Thema Wachstum innerhalb der Jungen Grünen Schweiz und der Grünen Schweiz zu lancieren. Ausserdem muss die Rolle von Ecopop-Befürwortern innerhalb der Grünen verstärkt diskutiert werden.

 

Ecopop kein Problem der Grünen

Erhebungen von SRF haben gezeigt, dass die Ablehnung der Ecopop-Initiative bei den Grünen am zweithöchsten war, nur die FDP war höher. Die Aussage, dass Ecopop ein Problem innerhalb der Grünen Partei sei, erwies sich als falsch. Die Grüne Partei setzte sich von der Spitze bis zur Basis aktiv gegen diese Initiative ein. Aufgrund der sehr hohen Ablehnung innerhalb der Grünen fordern die Jungen Grünen Aargau die Grünen Aargau auf, parteiinterne personalpolitische Diskussionen zu führen, mit dem Ziel die Grüne Basis zu stärken, damit sie künftig noch mehr am gleichen Strick ziehen kann.

 

 

 

Kontakt

Itamar Piller
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