Medienmitteilung

Behörden ignorieren Volkswille

Die Jungen Grünen Kanton Solothurn fordern den Kantonsrat auf, die unsinnige Vorgabe, wonach die Regierung sich gegen Windkraftwerke in Kantonsnähe einsetzen soll, rückgängig zu machen.

Wenn dem Kantonsrat die Energiewende ernst ist, muss unser Parlament auf diesen Entscheid zurückkommen. "Unser Parlament und der Regierungsrat torpedieren die Solothurner Stimmbevölkerung, welche sich am 17. Mai deutlich für die erneuerbaren Energien ausgesprochen hat", kritisiert Niels Kruse, Co-Präsident der Jungen Grünen Kanton Solothurn die politischen Instanzen. "Gerade vom verantwortlichen Regierungsrat Fürst erwarten wir mehr politisches Fingerspitzengefühl", doppelt Kruse nach.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie zum Atomausstieg hat zudem gezeigt, dass ein rascher Ausstieg aus der Atomkraft von vielen Menschen nach wie vor gewünscht wird. Ein solcher Ausstieg gelingt jedoch nicht, wenn Alternativen wie die Windkraft  ohne zu prüfen abgelehnt werden. "Damit die Energiewende gelingt, müssen wir das Potential an Alternativenergien ausschöpfen und für einmal den Kantöntligeist ausser Acht lassen", kritisiert Chantal Fimian, frischgewählte Co-Präsidentin der Jungen Grünen, die involvierten politischen Gremien. Das Argument der Landschaftszerstörung durch Windkraftwerke, welches die Leimentaler Gemeinden anfügen, lässt sie dabei nicht gelten. Die Jungen Grünen fordern deshalb die politischen Behörden des Kantons auf, endlich zu erkennen, aus welcher Richtung der politische Wind weht. Statt alternative Energieformen sowohl auf Kantonsgebiet, wie auch in Kantonsnähe zu bekämpfen sollen den Initiant_innen des Windparks auf dem Blauen keine weiteren Steine  in den Weg gelegt werden.

Kontakt:
Niels Kruse
Co-Präsident JGSO
niels.kruse@gmx.ch
0799610711

Herausgeber:
Junge Grüne Kanton Solothurn, Vorstand: Inka Schönenberger, Julia Hostettler, Samuel Röösli, Nina Zumbrunn
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