Durch die sogenannte „Lex Netflix“ werden Streaminganbieter verpflichtet, einen Teil ihres Umsatzes in Schweizer Filme zu investieren. Profitieren werden alle davon - von der Filmproduzentin bis zum Kinobesucher. Dass sich die bürgerlichen Jungparteien mit ihrem Referendum in den Dienst milliardenschwerer Konzerne wie Netflix stellen, stösst bei den Jungen Grünen auf Unverständnis. Die Jungen Grünen setzen sich für das neue Gesetz und die regionale Filmförderung ein.

Medienmitteilung

LEX Netflix: Junge Grüne kritisieren “lächerliches Referendum”

Durch die sogenannte „Lex Netflix“ werden Streaminganbieter verpflichtet, einen Teil ihres Umsatzes in Schweizer Filme zu investieren. Profitieren werden alle davon - von der Filmproduzentin bis zum Kinobesucher. Dass sich die bürgerlichen Jungparteien mit ihrem Referendum in den Dienst milliardenschwerer Konzerne wie Netflix stellen, stösst bei den Jungen Grünen auf Unverständnis. Die Jungen Grünen setzen sich für das neue Gesetz und die regionale Filmförderung ein. 

Gleiche Rechte und Pflichten für Alle - dies ist das Hauptanliegen der Revision des Filmgesetzes. Schon heute sind Schweizer TV-Sender dazu verpflichtet, mindestens 4% ihres Umsatzes für Schweizer Filme und Serien einzusetzen. Mit dem Lex Netflix soll dies auch auf Streaming-Plattformen wie Netflix oder Amazon Prime ausgeweitet werden. Dagegen wird heute das Referendum ergriffen. Für die Jungen Grünen ist das neue Gesetz eine sinnvolle Lösung um den Filmstandort Schweiz zu stärken und für mehr Diversität in der Serien- und Filmwelt zu sorgen.

Die Jungen Grünen kritisieren das bürgerliche Referendumskomitee stark: “Einmal mehr zeigen sich die bürgerlichen Jungpolitiker*innen als Lakaien milliardenschwerer Konzerne”, sagt Julia Küng, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Schweiz. Für die Jungen Grünen ist klar, dass ein starker Filmstandort Schweiz schützenswert ist und dieser durch Streaming-Anbieter ohne klare Vorgaben stark gefährdet wird.

In Zeiten von Klimakrise und Corona scheint es umso absurder, ein Referendum gegen ein breit abgestütztes Gesetz zu ergreifen. “Das Komitee verbreitet Angst um steigende Netflix-Gebühren. Wie sich im Ausland gezeigt hat, werden die Gebühren aber nicht steigen.”, beruhigt Julia Küng. Für die Jungen Grünen ist klar, dass die bürgerlichen Jungpolitiker*innen mit ihrem Referendum nicht die Jugend repräsentiert, sondern die Interessen von Milliardenkonzernen. 

Julia Küng
Co-Präsidentin JGS
julia.kueng@jungegruene.ch
077 475 82 66

Vera Becker
Generalsekretärin
sekretariat@jungegruene.ch

Junge Grüne Schweiz | Jeunes Vert-e-s Suisse
Waisenhausplatz 21 | 3011 Bern
www.jungegruene.ch | info@jungegruene.ch