Medienmitteilung

«Applaus reicht nicht - Unterstützung durchs Volk notwendig»

An ihrer gestrigen Mitgliederversammlung haben die Jungen Grünen Kanton Luzern drei Parolen gefasst für die Abstimmungen vom 28. November. Sowohl bei der Pflegeinitiative als auch beim COVID-19-Gesetz wurde eine einstimmige Ja-Parole gefasst. Der Neubau des kantonalen Verwaltungsgebäudes am Seetalplatz hingegen war umstritten. Nach vielen Fragen und langer Diskussion wurde eine Stimmfreigabe beschlossen. Die restlichen zwei Parolenfassungen werden Anfang November stattfinden.

 

Alles geben für die Pflege

 

«Der Pflegenotstand ist bereits da, er wird nur noch verschlimmert in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. » So eröffnete Hannes Koch – Co-Präsident der GRÜNEN Kanton Luzern –als Gast bei der junggrünen Mitgliederversammlung seine Präsentation zur Pflegeinitiative. Mit Erfolg, denn die Mitglieder sind überzeugt von der Initiative und befürworten diese einstimmig. Co-Präsidentin Meyer meint «Jetzt ist Zeit, alles zu geben für die Pflege. Die letzten eineinhalb Jahre waren besonders anstrengend, die Dringlichkeit für eine starke Verbesserung in der Pflege war noch nie höher. Applaus reicht nicht, jetzt braucht es wirklich Unterstützung durch das Volk».

Beim COVID-19-Gesetz war das Stimmungsbild gleich – einstimmige Befürwortung. Solange eine Pandemie herrscht und täglich zu viele Menschen daran sterben und hospitalisiert werden, müssen Massnahmen ergriffen werden. Das Zertifikat ermögliche gerade jungen Menschen ein einigermassen normales Leben.

 

Umstrittenes Verwaltungsgebäude am Seetalplatz

 

Bereits in der Kantonsratsfraktion der GRÜNEN/Jungen Grünen war das Projekt umstritten, es gab 7 Zustimmungen und 7 Enthaltungen. Auch von den junggrünen Mitgliedern kamen Kritik und Fragen auf. Im Fokus dieser Kritik stand die Nachhaltigkeit des Neubaus. «Der Kanton Luzern präsentiert das Projekt als ökologischen Leuchtturm. Das ist es aber nicht. Es erfüllt Standards, die selbstverständlich sein sollten bei solchen Bauten. Bereits wenn das Gebäude fertig gebaut sein wird, wird es veraltet sein und nicht mehr neusten Standards gerecht werden», findet Meyer. Judith Schmutz, Mitglieder der zuständigen Verkehrs- und Baukommission, die das Projekt an der Mitgliederversammlung vorgestellt hat, sieht im geplanten Neubau einen grossen Fortschritt für die Verwaltung des Kantons Luzern. Durch die Zentralisierung der Dienststellen kann erhält der Kanton Luzern eine effiziente und zeitgemässe Verwaltung. Nach einer sehr knappen Abstimmung wurde schliesslich Stimmfreigabe beschlossen.

Kontaktangabe:

 

Michelle Meyer

Co-Präsidentin Junge Grüne Kanton Luzern

078 732 06 98

michelle.meyer@jun gegrueneluzern.ch