Heute Morgen sperrten junggrüne Aktivist*innen den Hauptsitz des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) symbolisch ab.

Medienmitteilung

Junge Grüne demonstrieren am frühen Morgen vor dem SECO für Umweltverantwortung!

Heute Morgen sperrten junggrüne Aktivist*innen den Hauptsitz des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) symbolisch ab. Mit Demoschildern und Transparenten weisen die Jungen Grünen auf die umweltschädliche Wirtschaftspolitik der Schweiz hin. Parallel dazu wird heute der Initiativtext der Umweltverantwortungsinitiative veröffentlicht, welche am 17. August lanciert wird.

Um 06:00 morgens versammelten sich junggrüne Aktivist*innen vor dem SECO in Bern. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde das SECO-Gebäude mit Absperrband symbolisch “abgesperrt”. Mit der symbolischen Protestaktion kritisieren die Jungen Grünen die Schweizer Wirtschaftspolitik: Laut eigener Angabe will das SECO für “nachhaltigen Wohlstand” sorgen – eine Studie des Bundesamtes für Umwelt zeigt, dass das SECO dabei kläglich versagt. Die Schweiz überschreitet die planetaren Grenzen heute um ein Vielfaches. “Unsere Wirtschaftspolitik zerstört die eigenen Bemühungen des Bundes für Umweltschutz. Das ist doch absurd!” zeigt sich Julia Küng, Co-Präsidentin der Jungen Grünen empört.

Initiative will mehrere Umweltkrisen gemeinsam bekämpfen
Damit soll jetzt Schluss sein. Gemeinsam mit einer breiten Allianz lancieren die Jungen Grünen am 17. August die Umweltverantwortungsinitiative. Nachhaltigkeit soll nicht länger ein «nice to have» sein. Der Schutz der Umwelt soll zur Priorität werden und damit zum Rahmen für die Wirtschaft. Konkret verlangt die Initiative, dass die Schweiz die planetaren Grenzen innerhalb von zehn Jahren nicht mehr überschreitet. Dafür sollen in sechs Bereichen - unter anderem Klima und Biodiversität - klare Grenzwerte eingehalten werden. Heute werden diese Grenzwerte um ein Vielfaches überschritten. Die Initiative verlangt zudem, dass dieser Wandel sozialverträglich geschehen soll, indem zum Beispiel umweltfreundliche Alternativen gefördert werden.

Es gilt jetzt, aus den Fehlern des CO2-Gesetzes zu lernen: Den Gegner*innen ist es gelungen, dass sich die Debatte im Detail verloren hat, statt dass über den Elefanten im Raum gesprochen wurde - das Klima und die Umwelt. Dabei bestreitet fast niemand, dass wir riesige Umweltprobleme haben. Nach der Ablehnung des CO2-Gesetzes läuft uns jetzt die Zeit davon. Genau darum braucht es die Umweltverantwortungsinitiative.


Hier finden Sie Fotos zur Protestaktion vor dem SECO

Hier geht’s zum Initiativtext der Umweltverantwortungsinitiative

Julia Küng
Co-Präsidentin JGS
julia.kueng@jungegruene.ch
077 475 82 66

Debora Zahn
Generalsekretärin
sekretariat@jungegruene.ch

Junge Grüne Schweiz | Jeunes Vert-e-s Suisse
Waisenhausplatz 21 | 3011 Bern
www.jungegruene.ch | info@jungegruene.ch