Junge Alternative Zug kritisiert Versäumnisse der Zuger Polizei
Während in Zürich Demonstrierende des Feministischen Streikkollektivs von der Polizei brutal niedergeknüppelt werden und in Bern knapp 200 Klimaaktivist*innen trotz Schutzkonzept und dem Einhalten von Abstandsregeln von der Polizei angezeigt werden, können in Zug tausende EVZ Fans ohne Masken und in Abwesenheit der Polizei fröhlich die Meisterschaft feiern. Die Junge Alternative Zug verurteilt diese Geschehnisse aufs schärfste und fordert unter anderem eine lückenlose Aufklärung der Versäumnisse der Zuger Polizei und des EVZ.
Vergangenen Freitag gewann der EVZ zum zweiten Mal in seiner Geschichte den Meistertitel. Die Junge Alternative Zug gratuliert dem Verein zu dieser sportlichen Leistung. Nichtsdestotrotz kann die Partei nicht nachvollziehen, wie es trotz der Vorhersehbarkeit zu einer solchen Menschenansammlung ohne Einhalten jeglicher Schutzkonzepte kommen konnte. Bereits zu Beginn des Spiels versammelten sich hunderte von Personen auf dem Vorplatz der Bossard-Arena und bis zum Ende des Spiels stieg die Zahl der anwesenden Personen laut Angabe der Polizei auf 5000. Viele Anwesende hielten sich weder an Abstandsregeln noch an die Maskenpflicht.
Die Partei bedauert es sehr, dass nach über einem Jahr Pandemie und all den Anstrengungen und Opfern, die die gesamte Bevölkerung aufbringen musste, ein solch verantwortungsloses Verhalten von der Zuger Polizei toleriert wird. „Es erstaunt mich sehr, dass die Zuger Polizei so kurz vor der Ziellinie ein solches Verhalten toleriert und keine Mittel ergriff, dem vorzubeugen.“ meint Delia Meier, Co-Präsidentin der Jungen Alternativen Zug. „Der Sieg des EVZ ist natürlich ein Grund zum Jubeln. Jedoch ist es absurd, dass die Verantwortlichen eine solch grosse Ansammlung von Menschen in einer leider immer noch präsenten Pandemie zuliessen und nicht für ihre Auflösung sorgten.“ doppelt Matúš Bielik - ebenfalls Co-Präsident der Jungen Alternativen Zug - nach.
Die Junge Alternative Zug fordert deshalb eine lückenlose Aufklärung der Versäumnisse der Zuger Polizei und des EVZ in Bezug auf die Geschehnisse vor der Bossard-Arena vergangenen Freitag. Ebenfalls sollen die angesprochenen Parteien ihr Verhalten in einer öffentlichen Stellungnahme erklären. Für die Zukunft fordert die Junge Alternative Zug eine Ausarbeitung eines Konzeptes zur Sicherstellung von künftig Corona-konformen Anlässen.

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Matúš Bielik
Co-Präsident
079 528 67 83
matus.bielik02@gmail.com
Delia Meier
Co-Präsidentin
076 456 16 48
meierdelia@gmail.com
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