FDP Stadt Zug für jung-linke Wohnraum-Initiative
Im Oktober 2015 reichten die beiden linken Jungparteien Junge Alternative Zug und Juso Zug die Kantonale Volksinitiative für mehr bezahlbaren Wohnraum ein, welche mit liberalen Ansätzen den preisgünstigen Wohnungsbau fördern wollte. Die Initiative forderte, dass im Kanton Zug innerhalb von 20 Jahren 20 Prozent des Wohnungsbestandes nach Grundsätzen des preisgünstigen Wohnungsbaus oder der Kostenmiete vermietet wird. Die Initiative wurde am 21. Mai 2017 von der Mehrheit der Stimmbevölkerung abgelehnt.
An der Gegenkampagne massgeblich beteiligt war damals die Zuger FDP, welche mit Slogans wie „Unnötiges Gesetz – falscher Ansatz“, „Weil es nicht nachhaltig ist“, „Eine untaugliche Konstruktion“ oder „Linke Zwängerei“ gegen die Initiative warb.
Am 04. März 2021, knapp vier Jahre nach Ablehnung der Initiative, fordert nun die Stadtzuger FDP in einem Vorstoss im GGR die langfristige Schaffung von 20 Prozent bezahlbarem Wohnraum in der Stadt Zug, was unserem Initiativvorschlag auf gemeindlicher Ebene entspricht.
Die Junge Alternative Zug freut es natürlich ausserordentlich, dass die FDP Stadt Zug vier Jahre nach Ablehnung der Initiative ihre eigenen Fehler eingestehen kann und das Anliegen der linken Zuger Jungparteien endlich unterstützt. Gerne stehen wir bei künftigen Vorstössen auch von Anfang an für eine Zusammenarbeit bereit. Dies würde auch dem Anliegen eines „schlanken und effizienten Staates“ dienen.
Anhänge
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Auf folgender Website finden sie weitere Informationen zur Initiative für bezahlbaren Wohnraum: http://www.bezahlbarer-wohnraum.ch
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Hier finden sie die Motion der FDP Stadt Zug vom 04. März 2021.

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Delia Meier
Präsidentin
076 456 16 48
meierdelia@gmail.com
Konradin Franzini
Vorstandsmitglied
079 523 38 56
ko.franzini@hotmail.ch
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