Medienmitteilung

Junggrüne Initiative: Mitglieder wollen Umweltkrisen bekämpfen!

Die Mitglieder der Jungen Grünen Schweiz haben sich an der Jahresversammlung im Grundsatz für die Lancierung einer Volksinitiative ausgesprochen, die zum Ziel hat, dass unsere natürlichen Lebensgrundlagen geschützt werden. Dazu müssen Klima-, Biodiversitäts und weitere Umweltkrisen konsequent bekämpft werden. Der konkrete Text soll im Frühling verabschiedet werden.

Basisdemokratisch bestimmten über 200 Mitglieder an der Online-Jahresversammlung vom 16. Januar über das nächste Initiativprojekt der Jungen Grünen Schweiz. Nach der Offroader-, der Zersiedelungs- und der Kriegsgeschäfte-Initiative soll nun die vierte nationale Volksinitiative der Jungen Grünen lanciert werden - ein Rekord für eine Jungpartei. Mit einer deutlichen Mehrheit von 66% setzte sich der Initiativvorschlag durch, der die “natürlichen Grenzen” der Erde und damit unsere Lebensgrundlagen schützen will. Dies soll durch konkrete Massnahmen in der Schweiz und durch Bestrebungen der internationalen Zusammenarbeit erreicht werden. Über den definitiven Inhalt der Initiative und den Initiativtext sollen die Mitglieder im April 2021 entscheiden. 

Gesellschaftlicher Wandel ist dringend nötig
Die Jungen Grünen knüpfen mit dieser Initiative an die Klimadebatte an und gehen einen Schritt weiter. Um unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, müssen wir gemeinsam mit der Klimakrise auch die Zerstörung der Artenvielfalt und die Verschmutzung von Gewässer, Luft und Boden konsequent bekämpfen. Dazu ist ein gesamtgesellschaftlicher Wandel notwendig. Das Dogma des uneingeschränkten materiellen Wirtschaftswachstums muss überwunden und neue Wege des Zusammenlebens für alle Menschen gefunden werden. Weiter ist auch eine global solidarische Politik der reichen Schweiz nötig, um die Ziele auf internationaler Ebene zu erreichen.

Initiative für nachhaltigen Finanzplatz soll in breiter Allianz lanciert werden
Zur Auswahl standen neben dem Siegerprojekt zwei weitere Vorschläge: Eine Initiative zur Ausweitung des Stimmrechts auf 16-Jährige und Ausländer*innen und eine Initiative für einen klimafreundlichen Finanzplatz. Obwohl der Finanzplatz-Vorschlag auf breite Zustimmung stiess, entschied man sich bewusst gegen eine eigene Lancierung. Stattdessen führen die Jungen Grünen bereits jetzt intensive Gespräche mit verschiedenen Akteur*innen, damit eine Finanzplatz-Initiative in breiter Allianz lanciert werden kann.

Julia Küng
Co-Präsidentin JGS
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Debora Zahn
Generalsekretärin
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