Die Jungen Grünen begrüssen den Gegenvorschlag des grünen Regierungsrates Martin Neukom. Obwohl nicht alle Punkte der Initiative aufgenommen wurden, bietet der Gegenvorschlag eine gute Diskussionsgrundlage und nimmt zwei Punkte der Initiative auf.

Medienmitteilung

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Die Jungen Grünen begrüssen den Gegenvorschlag des grünen Regierungsrates Martin Neukom. Obwohl nicht alle Punkte der Initiative aufgenommen wurden, bietet der Gegenvorschlag eine gute Diskussionsgrundlage und nimmt zwei Punkte der Initiative auf. 

Im März 2019 lancierten die Jungen Grünen Zürich die kantonale Kreislauf-Initiative. Die Initiative fordert ressourcenschonenden Konsum basierend auf den drei Grundsätzen “Reduce”, “Reuse”, “Recycle”. Des Weiteren soll der Kanton Zürich vermehrt darauf achten und Massnahmen ergreifen, um den Eintrag von Fremdstoffen in die Umwelt zu vermeiden. Dies insbesondere auch in Hinblick auf die immer stärker werdende Mikroplastik-Problematik. 

Einerseits begrüsst das Komitee, dass der Regierungsrat den Ansatz der Initiative sogar verbreitert hat. Es ist im Sinne des Initiativkomitees, den Begriff “ressourcenschonend” aus differenzierter Sicht zu erklären und potenzielle Missverständnissen und Missinterpretationen vorzubeugen. Andererseits geht durch das Entfernen des Begriffes “Konsum” der Aspekt verloren, dass wir uns mit der Konsumgesellschaft in eine Sackgasse manövrieren. “Der Begriff Konsum macht deutlich, dass sich unser von Konsum getriebenes Gesellschaftssystem ändern muss, um nachhaltig zu werden”, meint Julian Croci, Präsident des Initiativkomitees und Gemeinderat.

Regierungsrat wird sich nun der Problematik endlich bewusst

Der Regierungsrat nimmt in seinem Gegenvorschlag den ersten und wichtigsten Punkt der Initiative, den verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit Rohstoffen, auf. Ebenfalls werden im Gegenvorschlag die drei Prinzipien “Reduce”, “Reuse”, “Recycle” aufgenommen. “Das ist schon ein Schritt in die richtige Richtung, damit wir uns hin zu einer Kreislaufwirtschaft bewegen”, sagt Joséphine Decking, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Zürich.

Leider fehlt im Gegenvorschlag vollständig die Verminderung des Fremdstoff-Eintrags in die Umwelt. Eine wirklich nachhaltige Kreislaufwirtschaft kann es nur geben, wenn aus den Stoffkreisläufen nichts in die Umwelt verschwindet, sich dort ansammelt und schlussendlich Schaden anrichtet. Die Jungen Grünen hoffen, dass der Kantonsrat diesen Punkt in seiner Beratung wieder aufnimmt und einen strikten Vollzug im Gesetz verlangt.


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Kontakte

Julian Croci
Präsident Initiativkomitee
+41 78 949 13 66

Joséphine Decking
Co-Präsidentin Junge Grüne Zürich
+41 79 104 16 09


Junge Grüne Zürich
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jungegruene@gmail.com | www.jungegruene.ch