Heute Dienstag haben die Jungen Grünen Kanton Bern mit einer kreativen Aktion auf die bevorstehende Abstimmung zur Kriegsgeschäfteinitiative aufmerksam gemacht. Frühmorgens haben die jungen Aktivist*innen das Henkerbrünnli in Bern rot eingefärbt und mit Schildern behängt.

Medienmitteilung

Junge Grüne färben das Henkerbrünnli blutrot

Die Jungen Grünen Kanton Bern haben heute Dienstag mit einer kreativen Aktion auf die bevorstehende Abstimmung zur Kriegsgeschäfteinitiative aufmerksam gemacht. Frühmorgens haben die jungen Aktivist*innen das Henkerbrünnli in Bern rot eingefärbt und mit Schildern behängt. Die Botschaft: Die Schweiz soll nicht länger als «Henkerin» in der internationalen Kriegsindustrie agieren – deshalb braucht es ein JA am 29. November.

 

Allein im Jahr 2018 investierten Schweizer Finanzinstitute wie die Nationalbank, die Credit Suisse und die UBS mindestens neun Milliarden US-Dollar in Atomwaffenproduzenten – pro Schweizer Einwohner*in sind das über 1’000 US-Dollar. «Dieses skrupellose Wirtschaften der Schweizer Finanzinstitute ist für uns nicht länger tragbar. Mit der Kriegsgeschäfteintiative setzen wir uns dafür ein, den blutigen Investitionen endlich ein Ende zu setzen», sagt Saskia Rebsamen, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Kanton Bern.

 

Um auf die Abstimmung aufmerksam zu machen, haben die Aktivist*innen der Jungen Grünen das Henkerbrünnli gegenüber der Berner Reithalle mit Randensaft rot eingefärbt. So wollen sie Vorbeifahrenden und Passant*innen zeigen: Die Gelder von uns allen, etwa Pensionskassengelder, sind mit Blut befleckt. Elisabeth Dubler, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Kanton Bern, erklärt: «Die Schweiz agiert heute international sozusagen als «Henkerin»: Sie verletzt ihre Neutralitätspflicht, in dem sie Konzerne subventioniert, welche Kriegsparteien beliefern.»

 

Die Jungen Grünen hoffen, dass sich das frühe Aufstehen gelohnt hat und sie mit ihrer Aktion viele Stimmberechtigte auf dem Weg zur Arbeit überzeugen konnten. Dass wir alle gegen unseren Willen mit unseren Pensionskassengeldern Waffenhersteller finanzieren; dass wir somit alle zu den «Henkersgeschäften» der Schweiz beitragen: Das ist schockierend und schrecklich – und Grund genug, überzeugt Ja zu stimmen.

 

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Saskia Rebsamen,
Co-Präsidentin,
079 862 45 32

Elisabeth Dubler,
Co-Präsidentin,
078 756 38 70

Junge Grüne Kanton Bern
www.jungegruenebern.ch | info@jungegruenebern.ch