Junge Alternative protestiert vor Glencore
Konzerne zur Verantwortung ziehen!
Mit Ihrer Aktion von vergangenem Samstag vor dem Hauptsitz der Glencore International AG machte die Junge Alternative Zug auf die Konzernverantwortungsinitiative aufmerksam. Seit Jahren häufen sich die Berichte von NGO’s über mögliche Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen, welche von multinationalen Konzernen wie beispielsweise der Glencore verübt werden. Die Junge Alternative Zug ist der Überzeugung, dass nur mit einem Ja an der Urne der Vernichtung der Natur und damit auch des Menschen etwas entgegengesetzt werden kann – und griff deshalb kurzerhand zur Schaufel.
Für einmal wurden nämlich die Spiesse umgedreht: Statt zulasten der lokalen Bevölkerung in der Nähe von Glencore-Minen, inszenierte die Junge Alternative eine Enteignung und Umweltzerstörung zulasten von Glencore – in dem Aktivist*innen symbolisch den Vorgarten des Konzerns umgruben. «Mit der Annahme der Konzernverantwortungsinitiative schaffen wir die Grundlage, dass sich Menschen, welche von Umwelt- oder Menschenrechtsverletzungen durch Schweizer Konzerne betroffen sind, auch in der Schweiz wehren können!» argumentiert Delia Meier, Präsidentin der Junge Alternative Zug.
«Beispiele wie die Glencore-Mine in Cerro de Pasco (Peru) zeigen deutlich, wie gewisse in der Schweiz ansässige Konzerne im Ausland verantwortungslos extreme Umweltverschmutzungen in Kauf nehmen.» meint Milena Arnold, Vorstandsmitglied der Jungen Alternativen Zug. Diese Umweltverschmutzungen haben auch Auswirkungen auf den Menschen. Luft, Boden und Wasser ist verschmutzt, was zu einer höheren Kindersterblichkeit und einer tieferen Lebenserwartung als in anderen peruanischen Städten führt. «Profite werden über das Wohl der Menschen gestellt, das können wir nicht länger hinnehmen.» führt Milena Arnold weiter aus.
Aktionsbild 1
Aktionsbild 2

|
|
Delia Meier
Präsidentin
076 456 16 48
meierdelia@gmail.com
Milena Arnold
Vorstandsmitglied
079 195 48 45
milena.arnold@bluewin.ch |