Angeregte Debatten und klare Zukunftsvisionen: Über 100 junge Menschen trafen sich heute an der Mitgliederversammlung der Jungen Grünen Schweiz in Torgon im Wallis unter Einhaltung eines umfassenden Schutzkonzept mit Maskenpflicht. Sie verabschiedeten das neue Positionspapier zu Ernährung und Landwirtschaft und machen erste Schritte in Richtung neuer Initiative.

Medienmitteilung

Ökologische Landwirtschaft und erste Schritte Richtung neue Initiative.

Angeregte Debatten und klare Zukunftsvisionen: Über 100 junge Menschen trafen sich heute an der Mitgliederversammlung der Jungen Grünen Schweiz in Torgon im Wallis unter Einhaltung eines umfassenden Schutzkonzept mit Maskenpflicht. Sie verabschiedeten das neue Positionspapier zu Ernährung und Landwirtschaft und machen erste Schritte in Richtung neuer Initiative. 


Für die Jungen Grünen ist klar, die Landwirtschaft muss es einen tiefgreifenden Wandel durchleben. Diese Transformation des gesamten Ernährungssystems muss nicht nur rasch, sondern auch zugunsten von Mensch, Tier und Umwelt geschehen. Wir fordern mehr Transparenz im Ernährungssystem, ressourcenschonende Landwirtschaft und faire Arbeitsbedingungen im In- und Ausland, sowie die Förderung von pflanzlicher Ernährung. “Der Agrarlobby muss endlich das Handwerk gelegt werden. Was wir brauchen, ist eine Agrarwende mit und für die Menschen. Wir fordern eine Land- und Ernährungswirtschaft die innerhalb der planetaren Grenzen funktioniert und gesundes Essen produziert” sagt Julia Küng, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Schweiz. 


Was wird die neue junggrüne Initiative? 

Da nach der Zersiedelungsinitiative auch die Kriegsgeschäfte-Initiative bald zur Abstimmung kommt, brauchen die Jungen Grünen Schweiz unbedingt ein neues Grossprojekt. “Die Initiative muss radikale und konkrete Antworten auf die Krisen der heutigen Welt geben können.” stellt Küng klar und meint weiter: “Darum haben wir einen ausführlichen Prozess gewählt, um die gesamte Mitgliederbasis zu involvieren.” Nach ausführlichen Workshops und Diskussionen sind nun die Vorschläge: Arbeitszeitverkürzung, Investitionsverbot in fossile Energien, gratis ÖV, Eineitskrankenkasse und der Ausbau eines Nachhtzugnetz hoch im Rennen. An unserer nächsten Mitgliederversammlung im Herbst entscheiden wir uns für die Top 3. Es können noch Vorschläge eingereicht werden. 


Ausserdem beschloss die Mitigliederversammlung, offiziell an der nächsten DV der GRÜNEN im Oktober, unter anderem den Antrag zu stellen, dass der Klimaplan mit dem Ziel “Netto null 2030” zu vereinbaren ist und nötige Maßnahmen angepasst werden.

   

Julia Küng
Co-Präsidentin JGS
julia.kueng@jungegruene.ch
077 475 82 66

Debora Zahn
Generalsekretärin
sekretariat@jungegruene.ch

Junge Grüne Schweiz | Jeunes Vert-e-s Suisse
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